Schlagwort: Philips Hue

Philips Hue is personal wireless LED lighting. Choose white light or over 16 million colors, the possibilities are up to your imagination.

Indirekte Beleuchtung mit Lightstrip

Einen Spiegel hinterleuchten ist keine große Kunst

Möchte man dies mit einem Hue Lightstrip tun sieht man aber schnell einzelne Lichtpunkte. Dies ist einfach der Tatsache geschuldet, dass die einzelnen LED auf dem Strip einen sehr großen Abstand zueinander haben.
Hier gibt es nun verschiedene Ansätze dennoch ein homogenes Lichtbild zu erzeugen. Ein dicker Diffusor vor den Strip zum Beispiel, allerdings verliert man hier auch merklich Leuchtkraft.

Ich habe mich für eine doppelt indirekte Beleuchtung entschieden

Der Lightstrip ist so montiert das er vom Rand des Spiegels nach innen abstrahlt, dort sitzt ein Reflektor in Form eines matt weiß lackierten Holzrahmens. Das hier reflektierte Licht strahlt nun zurück an Spiegel und Wand, wodurch eine sehr gleichmäßige Ausleuchtung entsteht.

Vom Fenster zur Nische

Ursprünglich war der Plan eine alte Fensternische zur Montage eine Unterverteilung zu nutzen, diese Hätte hier auf perfekt gepasst. Im Laufe der Bauphase wurde dann aber doch ein anderer Standort für die UV gewählt.

Elektroinstallation

Der neue Plan war dann, in die Nische einen Spiegel zu hängen. Um diesen stimmungsvoll hervorzuheben soll er hinterleuchtet werden. Dazu braucht man natürlich erstmal Strom hinter dem Spiegel. Um für zukünftige Ideen und Pläne gewappnet zu sein, haben ich neben 230 V gleich noch KNX, Ethernet und eine Steuerleitung hinter den Spiegel gelegt.

Trockenbau

Bei Trockenbau bin ich generell ein Freund doppelter Beplankung. Also wurden auch hier zwei Lagen GK auf dem Ständerwerk montiert. Nach dem Schleifen und Spachteln konnte man schon sehen wo die Reise hingeht.

Rahmen für Spiegel

Damit der Spiegel im entsprechendem Abstand zur Wand montiert werden kann kommt ein einfacher Holzrahmmen zum Einsatz. Auf diesem Rahmen sind die Spiegelhalter geschraubt.
Für den Lightsprip befindet sich um den Holzrahmen ein weiterere „Rahmen“ aus Aluprofil und Eckverbindern aus dem 3D-Drucker. Dieser „Rahmen“ bietet, durch Radien in den Ecken, eine durchgehende Montagefläche für den Lighstrip.

Installation Lightstrip

Versorgt wird der Lightstrip von einem MeanWell HLG-80H-24A Netzteil. Der Rahmen an sich ist so ausgelegt, dass die benötigte Länge des Strips einen vielfachen von 33 cm (Segmentlänge Hue Lightstrip) entspricht. Verklebt ist der Strip mit Tesafix 4965, in meinen Augen das beste Klebeband für diese Anwendung. Die einzelnen Segmente sind direkt verlötet, auch an anfang und Ende, wodurch sich ein Ring ergibt. Spannungsunterschied zwischen Anfang und Ende gibt es also nicht.
Da der Lightstrip, wie gesagt, sowieso komplett verlötet ist, habe ich in diesem Zuge gleich mal die Resterkiste aufgeräumt. Auch der Controller ist ein „alter“ V3 noch ohne Leistungslimitierung. Die maximale Leistungsaufnahme liegt, nachgemessen, bei über 40 W. Dementsprechend lohnt sich hier auch der Einsatz eines potenteren Netzteiles (MeanWell HLG-80H-24A).

Angebote auf Amazon

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Tiki-Bar selber bauen

Wie kommt man zu einer Tiki-Bar im eigenen Garten?

„Schatz, kannst du mal mein Auto ausladen – ich habe uns was mitgebracht.“ So ging es 2020 los. Meine Frau hat irgendwo gesehen, wie man sich in 5 Minuten aus ein paar Paletten eine Bar bauen kann – zumindest ging das entsprechende Video nur 5 Minuten. Daraufhin hat sie Paletten besorgt und im Internet wahllos ein paar Bambusrohre bestellt. Aus diesem Material sollte ich dann eine Bar bauen… Zum Glück wurde ich dazu nicht bei Brot und Wasser in ein dunkles Kämmerchen gesperrt. 😉
Da ich aber nicht der Typ bin, der mehr oder weniger einfach drauf los macht, ging es erstmal an die Recherche. Was und wie haben andere Leute schon so gebaut, war hierbei die Hauptfrage. Leider konnte man 2020, bis auf ein paar Fotos auf Pinterest, kaum entsprechende Projekte im Internet finden. Also mussten die gefundenen Fotos als Vorlage reichen, den Rest habe ich mir selbst überlegt. Mit Bambus hatte ich bis dato auch noch nie gearbeitet, somit ist es dann doch auf Learning by Doing hinausgelaufen. Ein paar Skizzen gab es natürlich, nicht zuletzt, um zu wissen, was ich noch an Material besorgen muss.

Was ist überhaupt eine Tiki-Bar?

Eine klare Definition gibt es hier sicherlich nicht. Die englischsprachige Wikipedia enthält jedoch einen Eintrag, welcher sinngemäß folgende Beschreibung enthält:

Eine Tiki-Bar ist ein exotisch anmutendes Trinklokal, in dem kunstvolle Cocktails serviert werden. Insbesondere auf Rum basierende Mischgetränke, wie Mai Tai und Zombie-Cocktails. Tiki-Bars sind ästhetisch definiert durch ihr Dekor der Tiki-Kultur, das auf einer romantischen Vorstellung von tropischen Kulturen basiert. Einige Bars enthalten auch allgemeine nautische Themen oder Retro-Elemente aus dem frühen Atomzeitalter.

Anforderungen

  • Mobil

    Auf der Terrasse verfahrbar und somit frei positionierbar.
  • Stabil

    Tiefer Schwerpunkt für einen sicheren Stand, auch bei Wind.
  • Elektrik

    Integrierte Beleuchtung und 230 V Stromverteilung.
  • Authentisch

    Material und Verarbeitung im klassischen Stil.
  • Wetterfest

    Die Bar soll das ganze Jahr im Freien stehen können.

Korpus

Die Basis der Bar bildet der Korpus, welcher aus einem massiven Boden, den Seitenteilen aus Paletten und der Theke, ebenfalls aus massiven Bohlen, besteht. Selbst im unverkleideten Zustand bringt diese Konstruktion schon einiges an Gewicht auf die Waage, ein Handling alleine war kaum möglich.
Um auf eine ausreichende Thekenhöhe zu kommen, habe ich die quer verbauten Europaletten oben und unten mit einem 6 cm breiten Rahmen versehen. Oben ist dieser Rahmen geschlossen, was zusätzlich Stabilität bringt. Inklusive der Rollen unter der Tiki Bar ergibt sich so eine Thekenhöhe von 110 cm, was somit auch der weitläufigen „Standardhöhe“ für eine Bartheke entspricht. Verschraubt habe ich die Paletten mit langen Sparrenschrauben, welche durch die Klötze der halbierten seitlichen Paletten hindurch reichen und im Klotz der vorderen Palette eingeschraubt sind. Die Rahmen sind mit normalen Spanplattenschrauben an den Paletten fixiert. Theke und Boden hingegen mit Sparrenschrauben durch den Rahmen in die Palettenklötzer.
  • Paletten vorbereiten

    Los ging es mit der Demontage von Paletten für die späteren Seitenteile des Korpuses.
  • Verschraubung

    Für die Verschraubung mit langen Sparrenschrauben habe ich die Seitenteile vorgebohrt.
  • Die Basis

    In Summe 6 Sparrenschrauben halten die drei Teile fest zusammen.
  • Rahmen

    Aufgeschraubter Rahmen um die Höhe anzupassen.
  • Boden und oberer Rahmen

    Der durchgängige obere Rahmen bringt zusätzlich Stabilität. Den Boden bilden drei 40 mm starke Bohlen.
  • Erste Schleifarbeiten

  • Thekenfinish

    Die Bohlen der Theke habe ich ordentlich mit Lötlampe und Flex bearbeitet um ein rustikales Finish zu erhalten.
  • Feierabend

    Nach ein paar Stunden Arbeit sieht der Korpus schon ganz gut aus.
  • Toleranzen

    Toleranzen der Euro-Paletten habe ich mit Distanzklötzchen ausgeglichen, sodass der Rahmen gerade und spannungsfrei verschraubt werden kann.

Aufbau

Der Aufbau, welcher das charakteristische Dach aus Palmenblättern trägt, ruht auf zwei Bambusrohren. Für die nötige Stabilität tauchen die ca. 2 m langen Rohre 70 cm tief in den Korpus ein. Am unteren Ende habe ich einen Palettenklotz als Auflage montiert. Fixiert sind die Rohre mit Lochband an zwei Stellen und zusätzlich mit PU-Kleber in der Durchführung der Theke. Im oberen Bereich sind die vertikalen Rohre durch zwei horizontale Rohre verbunden, dies gibt der Konstruktion zusätzlich Steifigkeit. Die Rohrdurchmesser habe ich hier so gewählt, dass immer ein dünneres Rohr in ein dickeres eintauchen kann. Die für diese Verbindung erforderlichen Bohrungen lassen sich problemlos mit einer Lochkreissäge anfertigen. Verklebt habe ich alles mit PU-Kleber, dieser hat den Vorteil, dass er quellend ist, wodurch Spalten problemlos ausgefüllt werden.
Wichtig ist, dass man erst alle Rohre komplett zusammensteckt, bevor man klebt, und die beiden Hauptrohre final im Korpus fixiert. Die Lochdurchmesser habe ich je 5 bis 10 mm größer als das einzusteckende Rohr gewählt. Zum einen hat man so genug Spielraum, um Toleranzen auszugleichen, und kommt auch gut mit der Kleberdüse in den Spalt.
  • Erste Anprobe

    Beim ersten Test hat sich gezeigt das der Rahmen etwas zu breit ist, im Bereich der Rohre musste ich etwas Material entfernen.
  • Bohren

    Bohren der Löcher in der Theke.
  • Rohrbefestigung

    Mittels Lochband lassen sich die Rohre im Korpus befestigen, unten stehen sie auf einen Palettenklotz auf.
  • Beide Rohre montiert

  • Kleine Skizze

    Um den Zuschnitt und die Positionierung der Dachkonstruktion zu erleichtern, habe ich mir eine Skizze angefertigt, welche als grobe Vorlage diente.
  • Der Plan

  • Verschraubt

    Die Rohre der Dachkonstruktion habe ich zuerst mit metrischen Schrauben und Muttern verschraubt, später werden die Verbindungsstellen mit Kokusseil verstärkt.
  • Vorbereitung Quertraverse

    Für die Aussteifung in Längsrichtung, sind in den Seitenrohren je zwei Löcher gebohrt.
  • Glashalter

    Als kleines Gimmick sind an der Quertraverse vier Weinglashalter eingearbeitet.
  • Quertraverse eingebaut

  • Dachlattung

    Aufbau inkl. Dachlattung fertig gestellt. Die beiden Lampen, mit innenliegender Zuleitung sind ebenfalls montiert.
  • Strom

    Im Korpus werden später ein paar Steckdosen und ein Schalter für die Beleuchtung installiert, dafür habe ich schonmal die Leitungen verlegt.

Dach

Beim Unterbau des Daches (Sparren und Latten) habe ich auf eine klassische Verbindungsart zurückgegriffen. Aufgrund der gleichen Durchmesser der Rohre war ein Kleben, wie beim Aufbau, nicht möglich. Traditionell findet man oft Verbindungen, welche mit Seil ausgeführt sind. Sehr gut eignet sich hier Seil aus Kokosfasern. Durch die raue Struktur ist hier schon nach zwei Wicklungen kaum noch Bewegung zwischen den Seilen möglich. Da ich anfangs dieser Verbindungsart noch etwas skeptisch gegenüberstand, sind die Stellen, wo es möglich war, zusätzlich mit je einer Schraube und Mutter verschraubt.
Eingedeckt ist das Dach mit Matten aus Palmenblättern. Diese gibt es in verschiedenen Breiten und Längen. Für mein Dach mit einer Ortganglänge von 75 cm, einer Trauflänge von 2 m, nutze ich je Seite vier Matten in der Größe 100 x 80 cm. Somit entsteht ein schöner Überstand an der Traufe.
Alternativ zu den Matten aus Palmenblättern werden ähnlich aussehende Matten aus getrocknetem Seegras angeboten. Diese habe ich auch ausprobiert und war von der Haltbarkeit nicht überzeugt. Bei Wind brechen wesentlich mehr Blätter ab, und nach ein paar Regenschauern sieht das Dach auch nicht mehr sehr ansehnlich aus. Hier würde ich jedem raten, ein paar mehr Euro für echte Palmenblätter zu investieren.
  • Lattung

    Mit Kokusseil befestigte Latten.
  • Palmen-Dach-Matten

    Im Laufe der Jahre habe ich verschiedenste Matten als Eindeckung verwendet. Hier 1 m lange Matten, welche vom First bis zur Traufe reichen. Leider waren diese Matten nicht sehr haltbar, da sie nur aus Seegras hergestellt waren.
  • Erste Eindeckung

    Hier mit 1,5 m breiten, aber nicht so langen Matten eingedeckt, folglich liegen die Matten im mittlerem Bereich doppelt, was auch nicht so das Wahre ist. Den Korpus habe ich von außen mit Unterspannbahn verkleidet.

Bau und Bar in Bildern

  • Bambus Lieferung

  • Ölen der Theke

  • Bambusmatte als äußere Verkleidung

  • Erster Test der Bar 😉

  • Schleifen der Innenverkleidung

  • Ölen der Innenverkleidung

  • Elektrischer Anschluss

  • Genug Platz

    … für die Zubereitung von Drinks und Cocktails.
  • Stückliste Bambus

    ohne Bambusmatte

  • Beleuchtung

    Mit etwas Licht wird die Tiki Bar auch in der Nacht zum Hingucker.
  • Kurz nach der Fertigstellung 2020

  • 😂

  • Eiskaltes Bier – frisch gezapft

    Dank der integrierte Tropfwanne gibts beim Zapfen auch keine Sauerei.

Dekoration

Richtig lebendig wird die Tiki-Bar natürlich erst mit der passenden Dekoration. Hier sind der eigenen Kreativität keine Grenzen gesetzt. Bis auf das Tiki Bar Schild in Surfbrett-Form haben wir uns hier aus dem breiten Angebot von Amazon bedient. Unter „Tiki Deko“ findet man auf Amazon alles, vom einfachen Blechschild, über leuchtende Neonreklame, bis hin zu ausgefallenen Trinkgläsern oder Tiki-Masken in allen Größen.
Das selbst gestaltete Surfbrett ist schnell gebaut. Ich habe die Form grob aus einem Brett geschnitten und anschließend mit der Fächerscheibe die Kanten verrundet. Auch den Schriftzug habe ich rustikal mit der Fächerscheibe eingraviert. Für das Finish kommt eine Mahagoni-Beize und sandfarbener Lack für den Schriftzug zum Einsatz. Anschließend wurde das Schild mit einem farblosen Öl versiegelt.
Tiki Bar Led Neonschild
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Stand: 17. Juni 2026 21:29 Uhr
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Stand: 17. Juni 2026 17:53 Uhr
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  • Ausgesägtes „Surfbrett“

  • Geschliffenes „Surfbrett“

  • Schriftzug mit Winkelschleifer „graviert“

  • Gebeiztes TIKI BAR „Surfbrett“

  • Fertiges Schild

  • Lampen aus Trinkgläsern

    Irgendwo haben wir mal diese Gläser gekauft, wo man einen Deckel aufstecken konnte. Den Dekel habe ich gegen ein Teil aus dem 3D-Drucker ersetzt, welches eine E14 Fassung aufnehmen kann.

Pflege und Instandhaltung

Unsere Tiki-Bar steht das ganze Jahr im Freien. Durch eine angrenzende Hauswand und etwas Dachüberstand zwar nicht sehr exponiert, aber dennoch Wind und Wetter ausgesetzt. Gerade nach dem Winter sieht der Bambus und vor allem das Palmenblätterdach nicht mehr sehr schön aus. Beim Bambus gibt es in meinen Augen zwei grundlegende Witterungserscheinungen, zum einen ist er anfällig für Stockflecken und er verliert über die Zeit seinen Glanz. Beidem kann man mit dem passenden Pflegemittel gut entgegenwirken. Mein Favorit ist hier das Pflege Set von de-commerce. Dies habe ich so jetzt schon dreimal gekauft und konnte damit in jedem Frühjahr (seit 2020) die entsprechende Pflege aller Bambusrohre durchführen. Das Set beinhaltet einen Chlorreiniger, mit welchem sich die Stockflecken und andere Verschmutzungen am Bambus beseitigen lassen. Nach dieser Behandlung sollte man immer ein Pflegeöl auftragen (wie im Set enthalten). Anschließend strahlt der Bambus wieder in frischem Glanz.
Es wäre Unsinn, zu glauben, dass die Tiki Bar nach 6 Jahren aussieht wie am ersten Tag. Da wird auch der beste Reiniger nichts dran ändern. Ich persönlich finde unsere Bar mit der natürlichen Patina aber noch schöner als am Anfang. Sie ist ja nicht dreckig oder schmutzig, der Bambus ist einfach gealtert und sieht nun anders aus.
Beim Palmenblattdach gibt es hingegen keine Möglichkeit der Pflege. Wie oben beschrieben nutze ich je Dachseite vier Matten, welche sich zum Teil überlappen. Die zwei oberen, welche komplett Regen und Schnee ausgesetzt sind, müssen i.d.R. entsorgt werden. Die beiden unteren nutze ich je nach Zustand noch eine weitere Saison, dann aber als obere Matte. Unten kommen dann neue Matten zum Einsatz.
Die Holztheke sowie die sichtbare, umlaufende Kante vom Holzboden bearbeite ich nach Bedarf leicht mit dem Exzenterschleifer und behandele sie anschließend mit Holzöl. Mein Favorit ist hier das Yacht & Teaköl von Oli Natura, dies kommt bei mir fast überall im Außenbereich zum Einsatz.
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Dacherneuerung 2026

Heute habe ich die Palmenblattmatten erneuert. Im ersten Schritt habe ich alle vorhandenen Matten vom Dach geholt. Drei davon waren in einem sehr schlechten Zustand und sind bei der Demontage schon mehr oder weniger auseinandergefallen. Diese wandern jetzt direkt auf den Kompost. Die restlichen Matten habe ich auf die unteren Hälften der beiden Dachflächen verteilt und zwei kurze Stücke mittig oben angebracht. Ich habe vier neue Matten mit jeweils 1 m Breite und 80 cm Länge am First angebracht. Die alten Matten waren gewölbt, was im Moment noch etwas wild aussieht. Aber ich bin mir sicher, dass sich die Matten nach dem ersten Regen schön anlegen werden.

Tiki Bar mit neu eingedeckten Dach, die Palmenblatt-Matten müssen sich noch etwas legen.

Tiki Bar mit neu eingedeckten Dach, die Palmenblatt-Matten müssen sich noch etwas legen.

Fragen, Anregungen, Kritik?

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Hue Bridge findet neue Lampe nicht

Bridge findet neue Lampe nicht

Philips bietet zunehmend Sets an, welche aus einer Lampe oder einem Leuchtmittel (im Folgenden nur noch als Lampe bezeichnet) und einem Dimmer Switch bestehen. Damit dieses Sets aus der Box heraus funktionieren ist der beiliegende Dimmer Switch mit der Lampe verbunden. Wird die Lampe also montiert und mit Strom versorgt, ist also sofort eine Bedienung per Dimmer Switch möglich.

Möchte man die Lampe nun in ein bestehendes Hue System integrieren, beziehungsweise an eine Bridge koppeln, muss die Verbindung zwischen Lampe und Dimmer Switch zuerst aufgehoben werden.

Eine verbundene Lampe wird bei der Suche nicht gefunden

Am einfachsten lässt sich die Verbindung durch ein Reset der Lampe löschen. Dazu wird nur der vorhandene Dimmer Switch benötigt.

Reset der Lampe durchführen:

Lampe einschalten
Dimmer Switch in unmittelbare Nähe zur Lampe bringen (max. 20 cm Abstand)
Die Tasten „I“ und „O“ gleichzeitig betätigen und gedrückt halten
Nach 10 Sekunden blinkt die Lampe kurz auf, anschließend können die Tasten am Dimmer Switch losgelassen werden
Fertig. Die Lampe ist jetzt nicht mehr mit dem Dimmer Switch verbunden

Lampe von der Bridge suche lassen

Nun kann die neue Lampe ganz normal über die Philips Hue App oder eine andere App (zum Beispiel iConnect Hue oder All4Hue) gesucht werden. Wichtig ist hierbei nur, dass die Lampe eingeschalten ist.

Root Zugriff

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Einschaltverhalten konfigurieren mit Hue2Json

Hue2Json

Das Tool Hue2Json unterstützt ab sofort die Möglichkeit das Einschaltverhalten konfigurieren zu können. Dieses Feature hat Philips mit den letzten Updates der Firmware auf Bridge und Leuchtmitteln/Lampen verfügbar gemacht. Genaue Beschreibung des Features gibt’s hier: Hue Einschaltverhalten konfigurieren. Eine App oder ein Programm, welches die Verwendung erlaubt, gibt es aktuell allerdings noch nicht für jedermann. Dies Ändert sich mit der Erweiterung in Hue2Json.

Was ist mit Einschaltverhalten gemeint?

Dieser Frage und einer Erklärung der verschiedenen Konfigurationsmöglichkeiten ist ein eigener Artikel gewidmet. Fabian von hueblog.de erklärt das Feature mit einem Video.

Das Startup-Feature (100prznt.de)

Letzter Zustand im Video (hueblog.de)

Download

Hue2Json steht auf GitHub, als fertig kompilierte Windows-Anwendung, zum freien Download zur Verfügung. Ab Version 1.0.89 kann das Einschaltverhalten konfiguriert werden.

Hue2Json

Bedienung

Nach dem Download sollten das Zip-Archiv in ein Verzeichnis mit Ausführungsrechten (zum Beispiel C:\Programme\Hue2Json) verschoben und entpackt werden. Anschließend kann die Datei Hue2Json.exe und damit die Anwendung direkt gestartet werden.

Über das Menu „Bridge“ kann jetzt die Suche nach verfügbaren Bridges gestartet werden, dazu die Schaltfläche „Bridge suchen“ wählen. Bei erstmaliger Verbindung mit der Bridge muss die Anwendung durch den Push-Button autorisiert werden. Ist dies erforderlich erscheint ein entsprechender Hinweisdialog.

Auf die zweite Tab-Seite „Leuchtmittel/Lampen“ wechseln. Sollten hier noch keine Leuchtmittel aufgeführt sein, können diese mit der Schaltfläche „Aktualisieren“ erneut von der Bridge abgefragt werden.

Mit einem Klick auf das entsprechende Leuchtmittel in der Übersichtsliste öffnet sich das Konfigurationsfenster für das Einschaltverhalten.

Nach entsprechender Auswahl kann die Konfiguration mit einem Klick auf „Übernehmen“ an die Bridge übertragen werden.

Das Programm sucht im eigenen Netzwerk nach der Philips Hue Bridge und baut eine Verbindung zu dieser auf.

In der Leuchtmittel und Lampen Übersicht kann das Einschaltverhalten für jedes Leuchtmittel individuell eingestellt werden.

Hue Einschaltverhalten konfigurieren

Startup Mode

Das wohl mit Abstand am meisten gewünschte Feature für das Philips Hue System ist da! Bereits seit Dezember 2014 wird im Philips eigenen Entwickler-Forum über das sogenannte Startup-Feature diskutiert. Anfang des Jahres, nach einem Tweet von Philips, nahm die Diskussion dann wieder Fahrt auf. So hieß es im Tweet, dass mit den Arbeiten an besagten Feature begonnen wurde.

Don't let your mood dip by a power cut. Introducing Power-on behavior to get back to your previous light settings. Available by the end of the year. #IFA2018 #HueatIFA pic.twitter.com/HzSmImY0xR— Philips Hue (@tweethue) 31. August 2018

We recognize that users want to have control over the current start-up behavior of our lights, so we are currently working on a solution to allow our users to choose their start-up light setting. More information will follow soon, so keep an eye on our app updates.— Philips Hue (@tweethue) 12. Januar 2018

Doch um was geht es eigentlich?

Es geht um die Möglichkeiten das Verhalten nach dem harten Einschalten der Hue Leuchtmittel und Lampen konfigurierbar zu machen. Bis dato war es so, dass ein Leuchtmittel oder eine Lampe bei Wiederkehr der Spannungsversorgung (zum Beispiel auch nach einem Stromausfall) an geht und hell leuchtet. Dieses Verhalten wurde von Seiten Philips immer wieder mit einer sicherheitsrelevanten Funktionalität begründet, sodass man im „Notfall“ die Möglichkeit hat, per normalen Lichtschalter das Licht einzuschalten. Doch heute, im Jahr 2018, in Zeiten wo die Zukunft des klassischen Lichtschalters schon fast ungewiss ist, kann auch Philips dieses Verhalten nicht mehr mit „Sicherheit“ begründen. Daher kommen wir nun wahrscheinlich auch in den Genuss, selber entscheiden zu dürfen, was unsere Leuchtmittel und Lampen bei Spannungswiederkehr tun sollen.

Es werden 4 verschiedene Konfigurationen angeboten

Die 4 Konfigurationen lassen sich wie folgt erklären. Mit Ein- bzw. Ausschalten ist in der Erklärung jeweils das ab- und zuschalten der Spannungsversorgung gemeint, also zum Beispiel das Schalten über den klassischen Lichtschalter.

Safety

Alles bleibt beim Alten. Nach dem Einschalten geht das Leuchtmittel an, mit 100 % Helligkeit und einer Farbtemperatur von 2700 K (Warmweiß).

Powerfail

Nach dem Einschalten nimmt das Leuchtmittel den Zustand an, welches es vor dem Ausschalten hatte. War es ausgeschalten bleibt es aus. Hat es mit 50 % Helligkeit rot geleuchtet, wird es nach dem Einschalten auch wieder mit 50 % Helligkeit rot leuchten.

LastOnState

Nach dem Einschalten geht das Leuchtmittel an, und zwar mit den Einstellungen, mit welchem es zuletzt geleuchtet hat. Auch wenn es vor dem Ausschalten schon aus war, werden die Einstellungen des letzten „leuchtenden Zustandes“ geladen.

Custom

Nach dem Einschalten geht das Leuchtmittel mit benutzerdefinierten Einstellung an. Es kann eine individuelle Farbe und Helligkeit eingestellt werden. Für einfache On/Off Leuchtmittel ist diese Konfigurationsart nicht verfügbar.

Wo finde ich die neuen Funktionen?

Im nächsten App-Update

Die Hardware, also Leuchtmittel, Lampen und Bridge, sind mit der aktuellen Firmware bereit zur Nutzung der neuen Funktionalität. Was jetzt noch fehlt sind die Apps. So gibt es aktuell (07.12.2018) noch keine App welche im Release eine Möglichkeit bietet das Einschaltverhalten zu konfigurieren. Doch die schon verfügbaren Release Candidates und Beta-Version zeigen, dass es sich hier nur noch um ein paar Tage handeln kann, bis die Funktionen in den allgemeinen Versionen angeboten werden.

Mit Hue2Json

Das Tool Hue2Json unterstützt ab sofort die Möglichkeit das Einschaltverhalten konfigurieren zu können. Mehr dazu im entsprechenden Artikel.

Einschaltverhalten konfigurieren mit Hue2Json

In der Hue-API

Programmierer und Nutzer der Hue-API können das Feature natürlich schon jetzt nutzen. Die erforderlichen Objekte sind seit der letzten API-Überarbeitung (1.28) dokumentiert. Vorrasusetzung zur Nutzung ist neben der aktuellen Bridge Firmware (1809121051), welche die API in Version 1.28 mitbringt, natürlich auch die neuste Version der Leuchtmittel-Firmware (1.46.13_r26312). Zu finden ist das Startup Objekt unter lights/<ID>/config/startup.

Der Zugriff auf das Startup Feature erfolgt über die Hue-API. Niek, vom Hue Developer Support, erklärt das Verhalten nochmal in diesem Posting:

Hi,
The API is explained here: https://developers.meethue.com/develop/hue-api/supported-devices/

Startup object attributes

Mode of the startup behavior
safety: lights go back to Philips “bright light” safety setting (100% brightness @ 2700K)
powerfail: light keeps the setting when power failed. If light was off it stays off
lastonstate: light keeps the setting when power failed. If light was off it returns to the last on state
custom: custom settings defined in custom settings. Will be automatically set when providing “customsettings”. Not available for “On/Off Light”

configured: true if the startup settings are committed to the device, false if not.
If this attribute is not present (<1.28) the bridge does not ensure the settings are committed.

API: Beispiel

Der folgende API-Call genügt um ein Leuchtmittel oder eine Lampe in der Powerfail Modus zu setzen. Anschließend bleibt das Leuchtmittel oder die Lampe, bei Wiederkehr der Versorgungsspannung im selben Zustand, welchen sie beim Abschalten der Spannungsversorgung hatte.
Solche einfachen Befehle können auch über den in der Bridge integrierten CLIP-Debugger gesendet werden. Eine kurze Anleitung dazu gibt es auf der Seite des Hue Developer Programms oder im Artikel Stromausfall Regel (welche im Übrigen jetzt so nicht mehr benötigt wird).

/api/<username>/lights/<id>

PUT

{ "config": { "startup": { "mode":"powerfail" } }}

Sparen bei Hue Outdoor

Sparen bei der
Philips Hue Outdoor
Beleuchtung

Die angebotenen 230 V Hue Outdoor Leuchten gibt es ohne Hue-Fuktionalität zum günstigeren Preis, selbst mit zusätzlichen Hue-Leuchtmittel spart man noch einiges.
Bei den neu angebotenen Philips Hue Outdoor Leuchten hat sich Philips aus dem eigenen Produktportfolio bedient. So stammen die Leuchten der neuen Hue Turaco Serie ursprünglich aus der myGarden Bridge Reihe. Hue-Kompatibel werden die Leuchten lediglich durch den Verkauf mit einem Hue-Leuchtmittel, einer Hue White E27.

Diese Kombination lässt sich Philips allerdings gut bezahlen. Kauft man die Komponenten, also die konventionelle Leuchte und ein entsprechendes Hue-Leuchtmittel einzeln spart man auf jeden Fall. Kauft man die Hue-Leuchtmittel im Set oder im Rahmen einer Aktion, ergibt sich eine noch größere Einsparung.

Im Folgenden eine preisliche Gegenüberstellung der Hue Turaco zur myGarden Bridge Serie.

Hue Turaco

Philips myGarden Bridge

Wandleuchte

23 % gespart

Mit 58,07 Euro (myGarden Bridge Wandleuchte 42,97 Euro + Hue White E27 15,10 Euro) lassen sich beim Einzelkauf 16,92 Euro gegenüber der Turaco für 74,99 Euro, sparen.
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Philips Hue Turaco Außen-Wandleuchte, anthrazit, dimmbar, warmweißes Licht, über App steuerbar, kompatibel mit Amazon Alexa (Echo, Echo Dot), alte Generation
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Stand der Daten: 17. Juni 2026 18:37
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Philips Hue White E27 LED Leuchte 1-er Pack (806 lm), dimmbare LED Lampe für das Hue Lichtsystem mit warmweißem Licht, smarte Lichtsteuerung über Sprache und App
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Sockelleuchte

26 % gespart

Mit 77,51 Euro (myGarden Bridge Sockelleuchte 62,41 Euro + Hue White E27 15,10 Euro) lassen sich beim Einzelkauf 27,48 Euro gegenüber der Turaco für 104,99 Euro, sparen.
Philips Hue Turaco Außen-Sockelleuchte, anthrazit,...
Philips Hue Turaco Außen-Sockelleuchte, anthrazit, dimmbar, warmweißes Licht, über App steuerbar, kompatibel mit Amazon Alexa (Echo, Echo Dot), alte Generation
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Stand der Daten: 17. Juni 2026 18:37
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Philips Hue White E27 LED Leuchte 1-er Pack (806 lm), dimmbare LED Lampe für das Hue Lichtsystem mit warmweißem Licht, smarte Lichtsteuerung über Sprache und App
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Stand der Daten: 17. Juni 2026 18:37

Wegeleuchte

Momentan keine Ersparnis

Der Einzelkauf (myGarden Bridge Wegeleuchte 105,85 Euro + Hue White E27 15,10 Euro) ist aktuell teurer, als die Hue Turcano für 116,18 Euro.
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Philips Hue Turaco Außen-Wegleuchte, anthrazit, dimmbar, warmweißes Licht, über App steuerbar, kompatibel mit Amazon Alexa (Echo, Echo Dot), alte Generation
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Philips myGarden Bridge Wandleuchte, 15W, Höhe 24.5 cm, anthrazit, Bewegungsmelder
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Philips Hue White E27 LED Leuchte 1-er Pack (806 lm), dimmbare LED Lampe für das Hue Lichtsystem mit warmweißem Licht, smarte Lichtsteuerung über Sprache und App
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Noch mehr Sparen?

Kauft man die Hue White E27 im Set oder einer Aktion lässt sich nochmal sparen. Wem das alleinige Dimmen des Warmweisen Lichts, mit einer Farbtemperatur von 2700 K, nicht ausreicht, kann alternativ auch auf eine Hue White and Ambiance E27 oder gar eine Hue Color and Ambiance E27 zurückgreifen. Zu Bedenken ist hierbei allerdings die Spezifikation der Leuchtmittel in Hinblick auf Einsatztemperaturbereich und zulässige Luftfeuchtigkeit. Die einfachen Hue White E27 sind hier großzügiger Dimensioniert.

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Philips Hue White E27 LED Glühbirne, 810lm, warmweiß, dimmbar, steuerbar via App, kompatibel mit Amazon Alexa (Echo, Echo Dot), 4er Pack, alte Generation
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Philips Hue White Ambiance E27 LED Glühbirne, 800lm, warm- bis kühlweiß, dimmbar, steuerbar via App, kompatibel mit Amazon Alexa (Echo, Echo Dot), 2er Pack, alte Generation
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Philips Hue White & Color Ambiance E27 LED Glühbirne, 806lm, 16 Mio. Farben, dimmbar, steuerbar via App und Stimme, kompatibel mit Amazon Alexa (Echo, Echo Dot), 2er Pack, alte Generation
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Die im Artikel genannte Preise und die sich daraus ergebenden Einsparungen beruhen auf den Angebotspreisen vom 01.04.2024 von Amazon. Die aktuell tatsächliche Einsparung kann also abweichen. Auch muss man sagen, dass Amazon meist nicht der günstigste Anbieter ist, gerade bei der Anschaffung mehrerer Leuchten lohnt sich ein anbieterübergreifender Preisvergleich fast immer.
Alle im Artikel angegebenenen Links sind Affiliate Links, für welche mir durch den Anbieter einen Provision erstatet wird, wenn durch den Link ein Kauf der Produkte erfolgt.

Weiterlesen

Das passende Netzteil für den Lightstrip

Lightstrip Netzteil

Es gibt viele Gründe sich nach einem alternativen Netzteil für den Philips Hue Lightstrip plus umzusehen. Doch was kommt für welchen Anwendungsfall in Frage?

Controller ab 2019!

Offensichtlich hat sich was an den Controllern des Lightstrip plus geändert. So ist vermehrt zu hören, dass jetzt nicht nur das originale Netzteil fiept, sondern auch der Controller.
Leider begrenzen diese fiependen Controller die Leistung, somit kann man auch mit einem stärkeren Netzteil die Lichtleistung von langen Lightstrips nicht erhöhen.

Elektrotechnisch lässt sich das Fiepen wohl durch den diskontinuierlichen Betrieb der controllerinternen Endstufen (Step-Down-Wandler) erklären, hierbei wird durch senken der Schaltfrequenz die Leistung limitiert. Wird die Frequenz unter 20 kHz gesenkt, wird das „Schalten“ hörbar.

Update vom 22. Mai 2019

Warum überhaupt eine Alternative zum OEM-Netzteil?

Leistung

Mit einer Nennleistung von gerade mal 20 Watt ist das Netzteil schon beim Anschluss von dem 2 m Basis-Strip überlastet. Ein Meter Lightsstrip plus hat (am Controller) eine maximale Leistungsaufnahme von 12,4 Watt, was nach Adam Ries 24,8 Watt für 2 m entspricht. Das Philips Netzteil liefert die Leistung, keine Frage, wird aber schon außerhalb der Spezifikation betrieben. Interessanter wird es erst, wenn man die eine oder andere Lightstrip-Extension anschließt. Ab circa 40 Watt Leistungsabgabe bricht die Spannung ein, was unweigerlich zur Reduktion der Leuchtstärke am Strip führt.

Messung am Lightstrip plus

Anschluss

Möchte man den Lightstrip plus fest installieren, zum Beispiel an einem vorhandenen Leuchtenauslass, ist ein entsprechend geeignetes Netzteil für die feste Installation eine gute Lösung.

Doch was für ein Netzteil verwendet man nun?

Bedenkenlos kann man hier Netzteile der HLG Serie der Firma Meanwell empfehlen. Nicht nur das diese Geräte zuverlässig und geräuschlos arbeiten, die HLG Serie entspricht zudem allen Normen, welche in Europa für Netzteile zur Versorgung von LED-Beleuchtungen gefordert werden.

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Leistungsübersicht in Abhängigkeit der Strip-Länge

Länge Gesamt Leistung Empfohlene Nennleistung des Netzteils
1 m 12,4 Watt 15 Watt
2 m 24,8 Watt 30 Watt
3 m 37,2 Watt 45 Watt
4 m 49,6 Watt 60 Watt Mean Well HLG-60H-24A
5 m 62 Watt 75 Watt Mean Well HLG-80H-24A
6 m 74,4 Watt 90 Watt Mean Well HLG-100H-24A
7 m 86,8 Watt 105 Watt
8 m 99,2 Watt 120 Watt Mean Well HLG-120H-24A
9 m 111,6 Watt 135 Watt
10 m 124 Watt 150 Watt Mean Well HLG-150H-24A
Die maximale Leistungsaufnahme hat der Lightstrip plus bei der Wiedergabe von warmweißen Farbtönen, hierbei werden alle der 5 LED-Typen angesteuert. Eine Messung ergibt einen nominalen Wert von 12,4 Watt/Meter Lightstrip plus. Dieser Wert ist Basis für die Dimensionierung des richtigen Netzteils. Auf den errechneten Wert für die entsprechende Länge (Länge [in m] x 12,4 W/m = Gesamtleistung [in W]) wird eine Leistungsreserve von 20 % aufgeschlagen um auf die Nennleistung des Netzteils zu kommen. Aufgrund der eingerechneten Leistungsreserve, kann die aufgenommene Leistung des Controllers vernachlässigt werden.
Kommt man nun auf einen errechneten Wert von 104 Watt (inkl. Leistungsreserve) bei einer maximalen Gesamtleistungsaufnahme von 87 Watt, könnte man auch ein Netzteil mit einer Nennleistung von 100 Watt einsetzen. Somit hätte man immer noch 15% Reserve.
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230 Volt – Lebensgefahr!

Der gezeigte Schaltplan zeigt schemenhaft die Installation. Als Elektrofachkraft sind mir die Risiken und Gefahren des elektrischen Stomes bekannt und ich warne elektroteschnische Laien ausdrücklich davor, hier selber Hand anzulegen.

Verdrahtung

Der Anschluss des Netzteils gestaltet sich (zumindest technisch) überaus einfach. Das Netzteil hat am Ausgang und der Controller am Eingang (da wo eigentlich das originale Netzteil angeschlossen ist) je zwei Adern (Plus und Minus), diese gilt es zu verbinden. Wichtig ist hierbei nur die korrekte Polung!

Polung

Achtung, der Philips Hue Lightstrip plus Controller reagiert Empfindlich auf falsch gepolte Versorgungsspannung.
Es sollte unbedingt die Polarität am originalen Netzteil nachgemessen werden und das neue Netzteil anschließend entsprechend verbunden werden.

Bei allen mir aktuell vorliegenden LS+ ist die Plus-Leitung durch einen grauen Strich (bzw. bei Rundkabel durch eine rote Ader) gekennzeichnet. Dies muss allerdings nicht immer so sein, es gibt auch Aussagen, dass anders gepolte Versionen im Umlauf sind.

Stromausfall-Regel

Stromausfall Regel

Mit „Opferlampe“ nach Stromausfall alle Leuchtmittel wieder abschalten

Philips Hue Leuchtmittel sind nach dem anschalten der Stromversorgung immer an, bzw. leuchte in einer definierten Farbe und Helligkeit. Dies hat Vor- und Nachteile. Ein großer Nachteil macht sich zum Beispiel nach einem Stromausfall bemerkbar, denn dann leuchten alle Installierten Leuchtmittel, auch wenn es gerade mitten in der Nacht ist oder man für ein paar Wochen im Urlaub ist. Mit einer einfachen Regel lassen sich jedoch alle Leuchtmittel des Systems nach einem Stromausfall wieder abschalten. Benötigt wird dazu lediglich eine „Opferlampe“.

Die Funktionsweise ist recht einfach. Man installiert irgendwo eine sogenannte Opferlampe, welche ein ganz normales Philips Hue Leuchtmittel ist (Color, White, E14 oder E27 spielt dabei keine Rolle). Opfern daher, weil man sie für nichts anderes verwenden kann. Diese Lampe wird also in keine Szene eingebunden und auch nie an geschaltet. Nur nach einem Stromausfall wird sie angehen, bedingt durch die Tatsache das Leuchtmittel nach einschalten der Spannung eben immer angehen. Überwacht man (respektive eine Regel) nun genau diese Lampe, kann eine Aktion ausgelöst werden.

Wenn die eigene favorisierte App keine Möglichkeit bietet individuelle Regeln anzulegen und man auch deswegen nicht eine andere App verwenden möchte kann die Regel händisch angelegt werden. Dazu bedarf es nur den auf der Bridge integrierten API Debugger (Clip Debugger). Mithilfe dessen man vollen Zugriff auf die Programmierschnitstelle (API) der Bridge hat.

Inhalt / Vorgehensweise

IP der Bridge ermitteln

Clip API Debugger aufrufen

Anlegen eines Bridge-Users

ID der Opferlampe ermitteln

Regel erstellen

1. IP der Bridge ermitteln

Die IP der eigenen Bridge wird in den verschiedenen Apps (iConnectHue, all4hue, etc.) angezeigt. Oder man liest sie direkt am eigenen Router aus.

2. Clip API Debugger aufrufen

Der API Debugger lässt sich direkt über die IP der Bridge im Browser über folgende URL aufrufen. Der Platzhalter <IP der Bridge> ist durch die in Schritt 1 ermittelte IP der eigenen Bridge zu ersetzen.
http://<IP der Bridge>/debug/clip.html
Dies sollte man der Einfachheit halber am besten mit einem Computer machen. Ein Smartphone würde sicherlich auch gehen, nur wäre die Eingabe der nachfolgenden Befehle dann unter Umständen nicht so einfach möglich. Wichtig ist nur, dass sich der Computer im selben Netzwerk wie die Bridge befindet und ein aktueller Internetbrowser verwendet wird.

3. Anlegen eines Bridge-Users

Um Änderungen auf der Bridge vornehmen zu können bedarf es eines authentifizieren Users. Ein neuer User lässt sich mit folgenden Kommando anlegen. Zu spezifizieren ist ein Gerätename und ein „App-Name“. Als „App-Name“ kann zum Beispiel mein_clip_user gewählt werden, wichtig ist das der Name keine Sonder- und/oder Leerzeichen enthält. Beim Gerätename kann zum Beispiel der Name des verwendeten Computer angegeben werden (ist aber nicht zwingend), im Beispiel unten ist Mein Computer angegeben. Der resultierende String („mein_clip_user#Mein Computer“) setzt sich aus beiden Angaben zusammen, die Trennung erfolgt mit dem #-Zeichen, dieses Schema ist dringend einzuhalten.

URL (CLIP)
/api

Body
{„devicetype“:“mein_clip_user#Mein Computer“}

Method
POST

Als Antwort bekommt man zuerst eine Fehlermeldung mit dem Hinweis „link button not pressed“. Betätigt man nun den Bridge-Button und sendet die Anfrage POST erneut, bekommt man einen Username zugewisen. Diesen Username sollte man sich notieren, er kann auch für zukünftige Bridge-Zugriffe verwendet werden.

4. ID der Opferlampe ermitteln

Mit folgenden Kommando kann man eine Liste aller Leuchtmittel abrufen. Der Platzhalter <Username> ist durch den in Schritt 3 zugewiesenen Username zu ersetzen.

URL (CLIP)
/api/<Username>/lights

Body

Method
GET

In der Antwort auf das /lights Kommando sucht man nun nach der ID der Opferlampe. Die ID steht je vor dem Datenblock der entsprechenden Leuchtmittel. Im Datenblock selbst findet man den vergebenen Name. Die Antwort könnte beispielhaft wie folgt aussehen:

{
„1“: {
„state“: {
„on“: true,
„bri“: 144,
„hue“: 13088,
„sat“: 212,
„xy“: [0.5128,0.4147],
„ct“: 467,
„alert“: „none“,
„effect“: „none“,
„colormode“: „xy“,
„reachable“: true
},
„type“: „Extended color light“,
„name“: „Meine hue Lampe“,
„modelid“: „LCT001“,
„swversion“: „66009461“
},
„2“: {
„state“: {
„on“: false,
„bri“: 0,
„hue“: 0,
„sat“: 0,
„xy“: [0,0],
„ct“: 0,
„alert“: „none“,
„effect“: „none“,
„colormode“: „hs“,
„reachable“: true
},
„type“: „Extended color light“,
„name“: „Opferlampe“,
„modelid“: „LCT001“,
„swversion“: „66009461“
}
}

Im Beispiel oben hat das Leuchtmittel mit dem Name „Opferlampe“ („name“: „Opferlampe“,) also die ID 2.

5. Regel erstellen

Nun muss noch die eigentliche Regel angelegt werden. Eine Regel besteht immer aus Bedingungen und auszuführenden Aktionen. Bedingung ist in unserem Fall die eingeschaltete Opferlampe. Dazu wird der „On-State“ abgefragt und auf „true“ geprüft. Aktion wäre – alle Leuchtmittel im System ausschalten. Für den einfachen Zugriff auf alle Leuchtmittel im System gibt es auf der Bridge eine Gruppe mit der ID 0, diese ist immer vorhanden und muss nicht explizit angelegt werden, für diese Gruppe wird in der Regel-Aktion der „On-State“ auf „false“ gesetzt.

URL (CLIP)
/api/<Username>/rules

Body
Siehe unten

Method
POST

Der Body der anzulegenden Regel sieht wie folgt aus. Die ID der Opferlampe muss entsprechend angepasst werden. Im Code unten ist 42 als ID angegeben.

{
„name“:“Stromausfall“,
„conditions“:
[
{„address“:“/lights/42/state/on“,“operator“:“eq“,“value“:“true“}
],
„actions“:
[
{„address“:“/groups/0/action“,“method“:“PUT“, „body“:{„on“: false}}
]
}

Wenn die Regel erfolgreich angelegt wurde erhält man eine Bestätigung mit der ID der neuen Regel.

Weiterführende Links

Facebook-Gruppe über das Philips Hue System sowie kompatible Soft- und Hardware.

Umfangreiche Anleitung zur Verwendung des integrierten CLIP API Debuggers der Hue Bridge

Hue Bridge Limits

Hue Bridge Limits

Mit dem jüngsten Update der Bridge verspricht Philips mehr Platz für Regeln, Bedingungen und Aktionen, auf der Bridge V2. Was genau die Firmware-Version 1712201209 und damit die neue API 1.23, hinsichtlich des „Speicherplatzes“, mit sich bringt, möchte ich in diesem Artikel beleuchten.

Feb 5, 2018
Firmware  1712201209 (Bridge V2)

Increased capacity for rules, conditions, and actions
Support for Zigbee 3.0 capable lights
Various stability and performance improvements

Firmware 01041302 (Bridge V1)

Support for Zigbee 3.0 capable lights
Various stability and performance improvements

Limits der Bridge

Ressource
Limit
API 1.23
Beschreibung

Anzahl ZigBee Geräte
126

Maximale Anzahl von ZigBee Leuchtmitteln (max: 63) und Sensoren (max: 62).

Anzahl von ZigBee Leuchtmitteln
50

Bis zu 63 sind unterstützt, ab 50 Leuchtmitteln kann das System allerdings an Performance verlieren.

Anzahl von ZigBee Sensoren
50

Bis zu 63 sind unterstützt, ab 50 Sensoren kann das System allerdings an Performancwe verlieren. Weitere Limitierung erfolgt durch die angelegten Regeln, welche für jedenen Sensor benötigt werden.

Anzahl von Sensoren
64

Beinhaltet den „Tageslicht Sensor“, CLIP Sensoren, Hue Tap, Hue Dimmer Schalter, etc.

Anzahl von Regeln
200
250
Jede Regel kann 8 Bedingungen und 8 Aktionen beinhalten. Weitere Limitierung erfolgt durch die maximale Anzahl von Bedingungen und von Aktionen.

Anzahl von Bedingungen für Regeln
400
1000

Anzahl von Aktionen für Regeln
400
1500

Anzahl von Gruppen
64

Anzahl von Szenen im Leuchtmittel
50

Szenen-Einstellungen (Farbe, Helligkeit, etc.) können direkt im Leuchtmittel gespeichert werden

Anzahl von Szenen in der Bridge
200

Kein hartes Limit, tatsächliches Limit hängt von der Anzahl von Lichtzuständen je Szene ab (Umfang der Szene). Nach Erreichen des Limits werden die am längsten nicht genutzten Einstellungen gelöscht.

Anzahl von Lichtzuständen für die Szenen
2048

Nach erreichen des Limits werden die am längsten nicht genutzten Einstellungen gelöscht.

Anzahl der Whitelist Einträge
100

Jede Software/App welche auf die Bridge zugreift benötigt einen Whitelist Eintrag. Nach Erreichen des Limits werden die am längsten nicht genutzten Einstellungen gelöscht.

Anzahl der Zeitpläne (Schedules)
100

Anzahl der Resourcelinks
64

Quelle: Hue Developer Programm (Bridge – Maximum settings)

Was bedeutet das jetzt?

Dazu mal ein einfaches Rechenbeispiel. Würde man sehr umfangreiche Regeln anlegen, zum Beispiel welche mit 6 Bedingungen und 6 Aktionen, so wäre bisher bei 66 Regeln das Limit erreicht. Das Limit von 200 Regeln konnte also bei weitem nicht erreicht werden, da 6 Aktionen für 66 Regeln bereits in Summe 396 Aktionen ergeben und 400 das Limit für Aktionen war.
Mit der aktuellen API 1.23 wurde zwar das Regel-Limit nur um 25 % angehoben, von 200 auf 250. Viel interessanter ist allerdings die Erweiterung der maximal möglichen Aktionen und Bedingungen, welche ja für die Regeln benötigt werden. Bei den Aktionen gab es eine satte Steigerung um 275 % (400 auf 1500) und auch bei den Bedingungen ist die Erweiterung um 150 % (400 auf 1000) nicht marginal ausgefallen.
Auch dazu ein Rechenbeispiel. Ausgegangen von denselben umfangreichen Regeln mit 6 Bedingungen und 6 Aktionen können nun 166 Regeln angelegt werden. Begrenzt wird dies immer noch durch die max. Anzahl der verfügbaren Aktionen (6 Aktionen in 166 Regeln entspricht einer Summe von 996 Aktionen).

Unterm Strich können aber nach dem Update 150 % mehr Regeln angelegt werden*

*) Unter Annahme des obigen Beispiels

Aber auch bei weniger umfangreichen Regeln dürfte die Steigerung der Kapazitäten deutlich spürbar werden. Bisher war das Regel-Limit von 200 nur erreichbar, wenn durchschnittlich 2 Aktionen und Bedingungen je Regel angelegt waren. Sobald die Regeln umfangreicher waren wurde die Limitierung durch Aktionen und Bedingungen aktiv, dies passiert mit den neuen Limits sicher nicht mehr so schnell.

Wie sieht das ganze nun auf der Bridge aus?

Hier nochmal eine direkte Gegenüberstellung der „Capabilities“ vor und nach dem Update.
Die angezeigten Informationen stammen aus einer kleinen Hue-Umgebung (17 Leuchtmittel, 7 Schalter/Sensoren) und sind per API direkt auf der Bridge abgefragt.

Auszug der angelegten Regel (71) und der Capabilities (Regeln: 129, Actions: 283, Conditions: 218) vor dem Update.

Auszug der angelegten Regel (71) und der Capabilities (Regeln: 179, Actions: 883, Conditions: 1318) nach dem Update.

Anzeigefehler in iConnect Hue

Die obigen Daten bestätigen die API Dokumentation von Philips eindeutig

In der App „iConnect Hue“ wird gegenwertig (09.02.2018) für die Berechnung der Speicherauslastung noch von den alten Limits ausgegangen, daher werden hier falsche Werte angezeigt.
Für obiges Hue-System wird eine Belegung von 45,5 % für die Regeln angegeben. Dieser Wert entspricht 182 Aktionen, bei 400 Verfügbaren. Die tatsächlich vorhandenen Bedingungen und angelegten Regeln werden zur Berechnung nicht herangezogen, da beim Anlegen weiterer Regeln mit ähnlichem Aktions- und Bedingungsumfang zuerst das Aktionslimit erreicht wird.

Mit dem März-Update auf Version 3.1.7 wurde der Anzeigefehler in der App iConnectHue behoben. Der Autor schreib im Changelog dazu folgendes: „[…] Unterstützung der neuen Bridge-Firmware – mehr Spaß mit mehr Regeln!“ Angeizeigt wird die Speicherplatzbelegung nun also wieder korrekt.

Der Screenshot (CapabilityView – Rules) rechts zeigt die korrekte Auslastung des verfügbaren Regel-Speichers vom obigen Hue-System. Da der Regelumfang mit durchschnittlich 2,56 Bedingungen und 1,65 Aktionen je Regel eher klein ist, wirkt beim weiteren Anlegen von Regel dieser Art zuerst das Regellimit (jetzt 250) an sich.

Meine Software Hue2Json bietet die Möglichkeit die aktuelle Auslastung/Speicherbelegung der Bridge anzuzeigen. Hierbei werden alle Daten, auch die maximalen Limits, aus der Bridge ausgelesen. Somit kann es auch bei etwaigen Änderungen der Bridge-Firmware nicht zu Berechnungsfehlern kommen.

Screenshot:Hue2Json – Anzeige der Speicherbelegung

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