Schlagwort: 3D-Druck

Tukkari Modifikationen

Aktuell beschränke ich mich auf eine Auflistung der Drucke, welche ich auf PrusaPrinters.org bereit stelle. Ein entsprechender Blogartikel, mit detaillierten Beschreibungen und Dokumentation folgt später.
  • Spool Adapter

  • Cable Outlet

  • LED Bar for Tukkari Enclosure

  • Tukkari TLX Air Outlet Cover

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Skimmer am Rechteck-Frame-Pool

Probleme mit Keil

Mit einem einfachen Keil ergeben sich aber neue Probleme. Entweder man nutzt längere Schrauben. Schraube und Skimmer-Blende sind dann allerdings nicht mehr senkrecht zueinander sind. Schlimmstenfalls führt dies zum Verschieben der Blende und damit zum Einreisen der Löcher in der Poolfolie. Eine andere Herangehensweise wäre Skimmer und Blende je einzeln an den Keil zu schrauben. Hierzu muss der Keil etwas dicker sein und der Skimmer muss die Möglichkeit bieten (so zu modifiziert zu werden), dass man ihn von hinten/außen anschrauben kann. Da die meisten Skimmer diese Möglichkeit allerdings nicht bieten, beziehungsweise sich nicht entsprechend aufbohren lassen, ist diese Variante auch nur weniger praktikabel.

Lösung mit Doppelkeil

Meine Idee wäre nun ein zweiteiliger Keil, sodass Blende und Skimmer wieder parallel zueinander sind. Ein Keil wird an der Poolaußenseite und einer an der Innenseite Montiert. Verschraubt wird dann mit längeren Schrauben aus Richtung Poolinnenseite.

  • Wasserseitiger Keil

    Eine leichte Vertiefung nimmt die Doppeldichtung auf. Der Spalt zwischen Poolfolie und Keil wird somit auf ein Minimum reduziert.
  • Ansicht von Außen

    Der außen liegende Keil übernimmt die Kontur vom Skimmer, somit entsteht ein klares Erscheinungsbild.
  • Außenkeil

    Nahtloser Übergang zwischen Keil und Skimmergehäuse.

Features im Detail

  • Skimmerklappe

    Die Skimmerklappe lässt sich wahlweise auch im wasserseitigem Keil montieren.
  • Außenkeil

    Der außen liegende Keil übernimmt die Kontur vom Skimmer, somit entsteht ein nahtloser Übergang.
  • Skimmerblende

    Der wasserseitige Keil hat die selben Abmessungen wie die Skimmerblende, wodurch unnötige Schmutzkanten vermieden werden.
  • Doppeldichtung

    Für die Doppeldichtung ist am wasserseitigem Keil eine Vertiefung vorgesehen, somit liegt der Keil außen direkt an der Poolfolie an.

Doppelkeil aus dem 3D Drucker

Die Anforderungen an den fertigen Keil sind hoch. So muss er nicht nur hinreichend stabil sein, um die Kräfte auf die Dichtungen zu übertragen sondern auch beständig gegen Chlorwasser und UV-Strahlung sein. In meinen Augen gibt es hier nur ein Material, welches die genannten Eigenschaften mitbringt – ASA (Acrylnitril-Styrol-Acrylat).
Neben den Außenkeil und den Keil für die Wasserseite wird zur Montage noch eine Einfachdichtung sowie längere Schrauben benötigt. Bedingt durch den 3D Druck entsteht eine leicht gestufte Oberfläche an der schrägen Seite des Keils. Damit hier Dichtheit gewährleistet werden kann, bietet sich der Einsatz von dauerelastischer Dichtmasse an.
  • Fertig für den Einbau

  • Komplett

  • Bohrbild

Kein Verkauf von Doppelkeilen

Ich bin überwältigt von den zahlreichen Anfragen zu den Doppelkeilen. In den letzten Wochen habe ich Doppelkeile aus über 40 kg Rohmaterial gedruckt und verkauft*. Allerdings fehlt mir hier einfach die Zeit weiter zu machen – irgendwann muss man schließlich auch mal am Pool entspannen.
Daher habe ich mich dazu entschlossen, dieses Jahr keine weiteren Doppelkeile zu produzieren. Vielleicht ergibt sich noch was und es findet sich ein Hersteller für die Keile. Informationen dazu werde ich natürlich hier bereit stellen.
* Der Verkauf erfolgte zu jedem Zeitpunkt konform mit dem
UStG mit Rechnung und ausgewiesener MwSt.

HL: Skimmer Double Wedge for Framepools

Über mich

Elias Rümmler

Seit 2018 beschäftige ich mich mit der Thematik des privaten Poolbaus und dessen Betrieb. Meinen Schwerpunkt sehe ich hierbei in der theoretischen Betrachtung der Anlage sowie der Technik allgemein.

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Gehäuse für die
Rotek Minipumpe

Natürlich könnte man jetzt einfach eine „ordentliche Pumpe“ kaufen und das Problem wäre erledigt. Eine MP-15 zum Beispiel gibt es in Fernost fast hinterhergeworfen aber der Preis soll nicht das Problem sein. Ich habe noch 4 funktionsfähige Rotek Minipumpen hier liegen und würde diese gerne weiter nutzen. Von der Leistung sind mir diese ausreichend und im Vergleich zur MP-15 um Welten angenehmer, was die Geräuschbelästigung anbelangt.
Lange Rede kurzer Sinn – Ich bleib bei der Rotek.

Die Idee

Mit meinem Gehäuse möchte ich nicht nur die Stutzen mechanisch entlasten, sondern gleich noch ein paar weitere Punkte aufgreifen, welche mir nicht so gefallen. Dies wäre der fehlende elektrische Anschluss sowie ein entsprechender Ein/Aus-Schalter und die nicht ganz so einfache Reinigung des Pumpeninneren, beziehungsweise das demontieren der Pumpe.

Konstruktion

Das das Gehäuse ein 3d-Druckteil werden wird bedurft keiner weiteren Überlegung, alles andere wäre für mich nicht umsetzbar gewesen, zumindest nicht unter annehmbaren Aufwand.
Los ging es dann mit einem maßhaltigem CAD Modell der eigentlichen Pumpe. Sehr hilfreich waren hier die von Firma Rotek bereitgestellten Zeichnungen der Pumpe, in meinem Fall das Modell WPDC-10.5L-5.0M-24-VP. Anhand der Zeichnung und ein paar separat abgenommenen Maße ließ sich diese Arbeit im Genusszeitraum einer Flasche Bier umsetzen.


Das Gehäuse habe ich nun regelrecht um das Modell der Pumpe herum modelliert. Ziel war es ja, im Bereich der Anschlussstutzen eine mechanische Entlastung zu erreichen. Durch einen formschlüssigen Sitz ist dies, meiner Meinung nach, hinreichend gegeben. Da ich die Pumpe mit den Tri-Clamp Adaptern von Craft Hardware bestücke, sind diese ebenfalls spielfrei ins Gehäuse eingelassen.
  • Schnitt durch den Druckstutzen
  • Schnitt durch den Saugstutzen
  • Vorderes Gehäuseteil mit Klemme für den Druckstutzen

Perfekte Passform

Nach ein paar Testdrucken konnte das Modell bis zur perfekten Passform optimiert werden. Hier muss natürlich ein Kompromiss zwischen festen Sitz und der Belastung, welche das verschraubte Gehäuse auf den Pumpenkörper ausübt, gefunden werden. Das entstandene gedruckte vordere Gehäuseteil sowie die zugehörige Klemme für den Druckstutzen lässt sich nahezu kraftlos um den Pumpenkörper legen, welcher anschließend dennoch fixiert ist.

Reinigung

Wie Eingangs erwähnt ist mir auch eine einfache Möglichkeit zur Reinigung der Pumpe, beziehungsweise ein schnelles demontieren der Pumpe wichtig. Serienmäßig wird die Pumpe mit vier Treibschrauben verschraubt, löst man diese nach jedem Sud hat man schnell kein Gewinde mehr im weichen Kunststoff. Mein Gehäuse ist so ausgelegt, dass die Pumpe ohne diese vier Schrauben auskommt. Stattdessen werden die beiden Pumpenteile vom Gehäuse zusammengedrückt. Dazu dienen ebenfalls vier Gewindestangen, welche vom vorderen Gehäuseteil durch die vorhandenen Laschen an der Pumpe bis über das hintere Gehäuseteil reichen. Verspannt werden die Gehäuse- und Pumpenteile dann mittels M3-Rändelmuttern. Somit ist eine zuverlässige und werkzeuglose Montage sowie Demontage möglich.

Elektrik

Das hintere Gehäuseteil bietet ausreichend Raum zur Montage einer Buchse für übliche Hohlstecker, was den Einsatz fertig konfektionierter Netzteile erlaubt. Des Weiteren wird ein beleuchteter Schalter vorgesehen, mit welchem die Pumpe ein und aus geschalten werden kann und der entsprechende Schaltzustand signalisiert wird. Zum Reinigen kann der Pumpenmotor leicht aus dem hinteren Gehäuseteil entnommen werden, der elektrische Anschluss lässt sich hierbei durch einen weiteren Steckverbinder trennen.

Erster Prototyp

Der erste funktionale Prototyp bringt bereits alle Features mit. Anstelle des angedachten beleuchteten Druckschalters sind jedoch noch ein Kipphebelschalter und eine separate LED verbaut. Gedruckt sind die Gehäuseteile hier aus PETG. Später möchte ich das Material ASA verwenden, welches sich besser für den Einsatz bei zu erwartenden Temperaturen von bis zu 100 °C eignet und zudem eine höhere Resistenz gegen Chemikalien aufweist.
  • Mechanische Entlastung der Anschlussstutzen
  • Werkzeuglose Demontage zur Reinigung
  • Integrierter Schalter einschließlich Betriebsanzeige
  • Standard Netzteilanschluss per Hohlstecker

Generation 2

Auch das Back-Cover mit integrierten beleuchteten Druckschalter ist nun fertig.

Generation 2 im Überblick

Rein äußerlich sowie funktional ist das Gen2 Gehäuse soweit fertig. Der erste Prototyp ist zwar nicht in besonderer Qualität gedruckt, aber dennoch recht ansehnlich geworden. Auch wenn der Spruch ziemlich abgedroschen ist – Bilder sagen mehr als 1000 Worte.
  • Funktionales Design

    Abgeschrägte Gehäusekante für einfachen Zugriff auf die Tri-Clamps

  • Leichte Reinigung

    Gehäuse und Pumpe sind in 30 Sekunden Zerlegt – Werkzeuglos

  • Plug and Play

    Standard Steckernetzteil

  • Front-Cover mit eingelegten Muttern

    Die Verschlusskappen für die Gewindeeinsätze entfallen in dieser Variante

  • Hervorstehender Druckschalter

    Aufgrund der 16 mm Bauform lässt sich ein Druckschalter mit hervorstehenden Betätiger einfacher bedienen

  • Ganug Platz für die Clamps

    Die Tri-Clamp Klemmen können bequem angezogen werden

Highlights

Mit über 1,2 kg Bruttogewicht und ihren Gummifüssen steht die Pumpe sicher und zuverlässig auf der doch eher glatten Edelstahl-Arbeitsplatte. In Kombination mit einfachen Silikonschläuchen (ohne Gewebeeinlage) sollte hier nichts wackeln. Elektrisch habe ich jetzt auch den angedachten Stecker verbaut, um den Pumpenmotor zur besseren Reinigung vom Gehäuse Back-Cover trennen zu können.
  • Sicherer Stand

    Versenkte Gummifüße

  • Hohes Eigengewicht

    580 g Nettogewicht (ohne Clamps und Schlauchtüllen)

    Bei Verwendung von einfachen Silikonschläuchen (ohne Gewebeeinlage) ist die Pumpe mit über 1,2 kg schwer genug, sodass sie nicht weg rutscht oder umkippt.
  • Komplett zerlegbar

    Pumpenmotor per Steckverbinder trennbar

Front-Cover mit eingelegten M3 Muttern

Die Gewindeeinsätze im Frontcover wurden gegen selbstsichernde Muttern getauscht. Die Muttern sind komplett vom Druckteil umschlossen und müssen während des Drucks eingelegt werden. Vielen Dank an Herbert aus dem hobbybrauer.de Forum für den Tipp.
  • Konfigurierte Druckpause

    Ansicht im Slicer

  • Eingelegte Muttern

    Die Taschen haben ein minimales Übermaß

Projekt abgeschlossen

Ich bin mit dem Ergebnis meiner Arbeit zufrieden und werde das Pumpengehäuse bei den nächsten Suden auf Herz und Nieren testen. Updates zum Projekt und zu anderen Themen rund ums Homebrewing gibt es auf Instagram (@100prznt_de).
Wo wir gerade bei Instagram sind… #sharingiscaring ist nicht nur ein cooles Hashtag, sondern auch ein Motto welchem ich nach gehen. So veröffentliche ich alle Druckdaten (STL Files) sowie eine Stückliste für diese Projekt. Jeder mit einem 3D Drucker und etwas handwerklichen Geschick sollte dann in der Lage sein sich sein eigenes Gehäuse anzufertigen.

Nachbauen?

Wer über einen 3D Drucker verfügt und einen Lötkolben bedienen kann, der kann sich das Pumpengehäuse in kurzer Zeit selber bauen.
Im Folgenden eine Übersicht der benötigten Materialien. Ich gebe zu, dass ich gerne und viel bei Amazon kaufe, einfacher und sicherer Bestellvorgang und schnelle Verfügbarkeit sind mir hier oftmals wichtiger als ein paar Cent beim Preis zu sparen.

Stückliste

Im Folgenden eine vollständige Stückliste. Die angegebenen Amazon Links dienen hier eher als Beispiel, kaufen würde ich nicht alle Teile bei Amazon. Zum einen sind die Preise bei Amazon mitunter recht hoch und die Stückzahlen werden auch nicht benötigt, wenn man nur eine Pumpe bauen möchte. Was man an Material nicht in der eigenen Resterkiste findet kann man meist günstig im lokalen Baumarkt oder einer Conrad Filiale beziehen.

Stückliste – Gehäuse Rotek Minipumpe

Elektrik

Neben der Pumpe und einem passenden Netzteil wird für den elektrischen Aufbau noch ein passender Druckschalter und eine Einbaubuchse benötigt.
Für den preisbewussten Käufer kann ich für den Druckschalter den Shop vom deutschen Hersteller Metzler GmbH empfehlen. Auch das Netzteil kann man beim einschlägigen Elektronikhändler sicherlich günstiger beziehen, relevant ist hier natürlich die Betriebsspannung von 24 VDC und eine minimale Leistung von 20 W. Der Hohlstecker sollte die Abmessungen 5,5 x 2,1 mm haben, damit er in die empfohlene Buchse passt.
Der aufgeführte JST Stecker steht hier nur stellvertretend für eine einfache 2-polige Steckverbindung. Da ich die JST JWPF Stecker allerdings vorrättig habe , habe ich ihn selber auch verbaut. Ein Stecker für ein paar Cent wird hier sicherlich genau so seine Arbeit verrichten.
Lebensmittelechte Mini-Kreiselpumpe mit bürstenlosem...
Lebensmittelechte Mini-Kreiselpumpe mit bürstenlosem Gleichstrommotor, Gehäuse:C01VP, 24VDC, 10,5l/min oder 5mWs
27,70 EUR
 
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Stand der Daten: 25. Juni 2022 06:01
10 Stück DC-Einbaubuchse, Stift 2, 1mm, metallausf. mit...
10 Stück DC-Einbaubuchse, Stift 2, 1mm, metallausf. mit Lötfahnen
11,37 EUR
 
Stand der Daten: 25. Juni 2022 06:01
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LED-Druckschalter - Einbau-Durchmesser 16 mm - Vandalismus-geschützt - Edelstahl - rostfrei wasserdicht - mit Ringbeleuchtung (Rastend, Weiß)
10,99 EUR
 
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Stand der Daten: 25. Juni 2022 06:01
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HKY 24V 1500mA Netzteil Ladegerät Ersatz für Radiowecker,LED-Strip Streifen,Cutter Cutting Machine,Soundbar,Dymo,Microsoft,Logitech Driving Force GT Racing Wheel,Monitor,Externen Festplatten
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Stand der Daten: 25. Juni 2022 06:01
JWPF Stecker Set 2-polig JST 02R-JWPF-VSLE-S u....
JWPF Stecker Set 2-polig JST 02R-JWPF-VSLE-S u. 02T-JWPF-VSLE-S + Crimp Kontakte
7,50 EUR
 
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Stand der Daten: 25. Juni 2022 06:01

Mechanik

Bei der Mechanik habe ich selber nur die Rändelmuttern bestellt. Der Rest war noch Vorrätig und lässt sich auf im örtlichem Baumarkt für kleines Geld beschaffen.
Beim Filament habe ich mich für PETG von Extrudr entschieden. Wobei bei den zu erwartenden Temperaturen von bis zu 100 °C sicherlich ASA die bessere Wahl wäre. Der praktische Einsatz wird zeigen ob es mit PETG dennoch funktioniert.
SC-Normteile | 5 Stück Rändelmuttern (hohe Form) | M3 |...
SC-Normteile | 5 Stück Rändelmuttern (hohe Form) | M3 | DIN 466 | Edelstahl A1 (VA) | SC466
7,01 EUR
 
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Stand der Daten: 25. Juni 2022 06:01
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sourcing map 20Stk M3 x 100mm 0,5mm Steigung 304 Edelstahl voll Gewindestange Silberfarbe DE de
13,49 EUR
 
Stand der Daten: 25. Juni 2022 06:01
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10 Stück Sicherungsmutter Sechskantmutter DIN 985/ISO 10511, M3, Standard niedrige Form Edelstahl A2 V2A, Stoppmutter selbstsichernde Mutter Edelstahlmutter Sechskant Schraubenmutter
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Stand der Daten: 25. Juni 2022 06:01
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D2D | VPE: 10 Stück - Zylinderschrauben mit Innensechskant - M3 x 30 - DIN 912 aus Edelstahl A2 V2A | Zylinderkopfschrauben
6,99 EUR
 
Stand der Daten: 25. Juni 2022 06:01
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extrudr® PETG ø1.75mm (1.1kg) 'HELL BLAU / CYAN' - 3D Drucker Filament - Made in Austria - höchste Qualität zum fairen Preis!
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Stand der Daten: 25. Juni 2022 06:01
Die passenden Tri-Clamp Adapter gibt es bei Craft Hardware. Der Vorteil dieser Adapter ist die Flachdichtung. Es wird also kein Gewindedichtmittel (wie Teflonband) benötigt, welches die Momente auf das Gewinde, bei der Montage, unnötig erhöht.

Gehäuseteile Drucken

Das Gehäuse besteht aus drei Druckteilen, welche alle mit Stützstruktur gedruckt werden müssen. Meine Gehäuse haben ich aus PETG mit folgenden Einstellungen gedruckt.
  • Schichthöhe

    0,2 mm
  • Perimeter

    2
  • Infill

    40 % (Gyroid)
  • Deck- und Bodenschichten

    5
Des Weiteren habe ich die Nahtposition so vorgegeben, dass sie ausschließlich am Boden des Gehäuses liegt. Geometrisch sind die beiden Gehäuseschalen betreffend der Betthaftung etwas schwierig, dies versuche ich mit bis zu 30 Schichten Schürze und 6 mm Rand zu kompensieren.
Beim Drucken der “Hexnut” Version vom Frontcover müssen die Muttern während des Drucks ins Bauteil eingelegt werden, hierzu kann zum Beispiel ein Farbwechsel konfiguriert werden.

HL: Rotek Minipump Enclosure

Zusammenbau

Der Zusammenbau ist weitest gehend selbsterklärend. dazu im Folgendem ein paar Bilder mit Beschreibung. Hier möchte ich vorweg noch ein paar Details nennen, welche beachtet werden sollten.
  • Passform der gedruckten Teile prüfen. Gerade der Sitz der der Tri-Clamp Adapter sollte hier Überprüft werden, ggf. noch vorhandene Reste vom Stützstrukturen müssen unbedingt vor dem Zusammenbau entfernt werden.
  • Bohrungen prüfen. Die Bohrungen im Front-Cover müssen frei von Filamentresten sein. Vorhandene Reste lassen sich mit einem 2,5 mm Spiralbohrer relativ einfach entfernen. Ein 3 mm Bohrer kann auch genutzt werden, hier muss man aber aufpassen nicht das Gewinde von Mutter oder Einsatz zu beschädigen.
  • Beim Aufbohren der 4 Bohrungen am Pumpenmotor ist darauf zu achten das man den Bohrer achsparallel ansetzt.
  • Vorbereitung des Druckschalters

    Links im Bild ist der bearbeitet Schalter zu sehen. Die Kontakte sind eingekürzt und der Kontakt von der eingebauten LED ist in Richtung des NO Kontakt gebogen.
  • Angeschlossene Leitungen

    Drei angelötete Leitungen. Der NC Kontakt ist nur mit einem Schrumpfschlauch isoliert. Ein LED Kontakt ist zusammen mit dem NO Kontakt an eine Leitung gelötet.
  • Einbau von Schalter und Buchse

    Der Druckschalter wird in das Gehäuse eingepresst. Hierbei ist bei der Ausrichtung darauf zu achten, dass die Kontakte später nicht mit der Pumpe kollidieren. Die Hohlstecker-Buchse wird mit hilfe der gedruckten Nuss montiert.
  • Montiertes Front-Cover

    In das Front-Cover werden 100 mm lange M3 Gewindestangen eingeschraubt und anschließend das vordere Pumpenteil aufgesteckt. Anschließende können die Tri-Clamp Adapter montiert werden und das Top-Cover verschraubt werden.
    Am Pumpenmotor ist der JST Stecker montiert und das Kabel zusätzlich mit einem Kabelbinder fixiert. Vor dem Einbau müssen die vier Bohrungen auf 3 mm (besser 3,3 mm) aufgebohrt werden.
  • Fertiges Gehäuse

    Der Pumpenmotor wird per Stecker mit der Verdrahtung im Back-Cover verbunden und anschließend in die dafür vorgesehene Aufnahme gesteckt.

Fragen oder Anregungen?

Natürlich interessiert mich die Meinung meiner Leser. Es muss auch kein Lob sein, über Kritik oder Verbesserungsvorschläge freue ich mich mindestens genau so.

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Lüfterhalter Open-CNC-Shield

Frisch­luft

für das Open-CNC-Shield

Wird das Open-CNC-Shield von Timo Altholtmann mit Aufstecktreibern für die Schrittmotoren betrieben ist für eine ausreichende aktive Kühlung zu sorgen. Da ich das Board in einem etwas größeren Schaltschrank verbaue und somit nicht die Möglichkeit besteht den Lüfter direkt am Gehäuse zu verschrauben, habe ich mir eine andere Lösung überlegt.
Meine Idee besteht aus einem Halter welcher per Distanzbolzen auf die vorhandenen Befestigungspunkte der Platine geschraubt werden kann. Dank der bereitgestellten DXF Daten der Platine ließ sich die Position der Bohrungen exakt übertragen und der Lüfter mittig über den 6 Motortreibern positionieren. Herausgekommen ist ein minimalistischer Halter, welcher für die zusätzliche Umlüftung des Boards kein großes Hindernis darstellt.

Lüfter

Der Halter nimmt Lüfter im 120×120 mm Standardmaß auf. Ich habe mich für einen Lüfter aus der Budget-Serie von Noctua entschieden. Noctua ist zwar in erster Linie für ihre leisen Lüfter bekannt, aber ich bin auch mit dem Durchsatz überaus zu frieden. Hinzukommt ein, in meinen Augen, optisch ansprechendes Design. Damit der Lüfter drehzahlgesteuert arbeitet muss er natürlich in der 4-pin-Version ausgeführt sein.
  • Hochleistungs-Lüfter, 120x120x25 mm, 12V, 4-Pin PWM, max. 1700 RPM, max. 25,1 dB(A), >150.000 h MTTF
  • Renommierter NF-P12 High-End 12V Lüfter im 120x25mm Format, mehr als 100 Auszeichnungen und Empfehlungen internationaler Computer-Hardware-Webseiten und -Magazine, Hunderttausende zufriedene Kunden
  • Druck-optimierte Konstruktion verbindet hervorragende Laufruhe mit hohem statischen Druck und starker Förderleistung: perfekt für Kühlkörper, Wasserkühlungs-Radiatoren oder als leiser Gehäuselüfter
  • Besonders leistungsstarke 1700rpm 4-pin Version mit PWM für automatische Geschwindigkeitsregelung durch das Mainboard: maximale Performance unter Last, praktisch unhörbar im Leerlauf
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Stand: 25. Juni 2022 09:57 Uhr
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Distanzbolzen und Schrauben

Montiert ist bei mir sowohl das Board selbst, als auch der Lüfterhalter auf M3 Distanzbolzen, mit je einmal Innen- und Außengewinde. Um einen entsprechenden Abstand zur Montageplatte zu gewähren kommen unter der Platine M3x10 Distanzbolzen zum Einsatz und für den Lüfterhalter welche in 50 mm Länge. Da die von mir verwendeten Distanzbolzen aus Metall sind liegen auf und unter der Platine noch Teflonscheiben bei, somit wird einer Beschädigung oder gar Kurzschlüssen an/auf den Leiterbahnen vorgebeugt. Ich nutze hier bewusst Scheiben welche eigentlich für M2.5er Schrauben gedacht sind. Zum einen sitzen diese stramm auf dem Gewinde und stellen dadurch eine „Verliersicherung“ dar, was die Montage deutlich vereinfacht. Des Weiteren bauen diese Scheiben nicht so weit auf und kollidieren somit nicht mit den Bauteilen auf der Platine.
Angeordnet sind die Bolzen so, dass sie von unten mit Schrauben auf die Montageplatte geschraubt sind. Der Lüfterhalter ist oben mit Muttern verschraubt. Anstelle einfacher Muttern wäre es auch denkbar Rändelmuttern zu nutzen, so kann der Halter samt Lüfter im Service-Fall werkzeuglos abgenommen werden.

Stückliste (BOM)

Auf der Stückliste sind alle Bauteile aufgeführt, welche ich zur Montage des Open-CNC-Shield verwendet habe aufgeführt. Die Länge der M4 Schrauben richtet sich natürlich nach dem verbauten Lüfter. Für den Noctua NF-P12, welcher 25 mm tief ist, passen die Schrauben mit einer Länge von 35 mm sehr gut.
Lüfterhalter FanMount for Open-CNC-Shield 1 Stück Druckdaten auf PrusaPrinters.org
Lüfter Noctua NF-P12 redux-1700 PWM, 4-pin 1 Stück Jetzt auf Amazon kaufen
Distanzbolzen M3x10 (IG/AG) 6 Stück
Distanzbolzen M3x50 (IG/AG) 4 Stück
U-Scheibe Teflon 2.7×6 mm (M2.5) 12 Stück
U-Scheibe 3.2×7 (M3) 14 Stück
U-Scheibe 4.3×9 (M4) 4 Stück
Schraube M3x10 6 Stück
Schraube M4x35 4 Stück
Mutter M3 6 Stück
Mutter M4 4 Stück

HL: FanMount for Open-CNC-Shield

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Tiki-Bar

Tiki Bar
selber bauen

Was ist überhaupt eine Tiki Bar?

Eine klare Definition gibt es hier sicherlich nicht. Die englischsprachige Wikipedia enthält jedoch einen Eintrag, welcher sinngemäß folgende Beschreibung enthält:

Eine Tiki-Bar ist ein exotisch anmutendes Trinklokal, in dem kunstvolle Cocktails serviert werden. Insbesondere auf Rum basierende Mischgetränke wie Mai Tai und Zombie-Cocktails. Tiki-Bars sind ästhetisch definiert durch ihr Dekor der Tiki-Kultur, das auf einer romantischen Vorstellung von tropischen Kulturen basiert. Einige Bars enthalten auch allgemeine nautische Themen oder Retro-Elemente aus dem frühen Atomzeitalter.

Von der Idee zur Bar

Hier geht es dem nächst weiter, bis dahin schonmal ein paar Fotos vom Aktuellen Fortschritt.
  • Demontage und Zuschnitt der Paletten

  • Vorbohren

  • Grundkorpus

    Der Grundkorpus bringt nicht nur Stabilität ind die Gesamtkonstruktion, sondern vorallem Gewicht.
  • Aufdopplung

    Um auf die perfekte Höhe zu kommen wird der Palettenkorpus oben und unten mit einem Rahmen aus Kanthälzern aufgedoppelt.
  • Grundkorpus auf Grundplatte

  • Bambus Lieferung

  • Anprobe der Ständer

  • Schleifen des Tresens

  • Ölen des Tresens

  • Tresen ist schonmal fertig

  • Boher der Löcher für die Ständer

  • Erste Anprobe der Ständer

  • Zeichnung und Stückliste

  • Mittagspause

  • Im Bau

  • Der Rohbau

  • Kleben des Glashalters

  • Unterspannbahn

  • Fixierung der Ständer

  • Bambusmatte als äußere Verkleidung

  • Erster Test der Bar 😉

  • Schleifen der Innenverkleidung

  • Ölen der Innenverkleidung

  • Innenverkleidung und Elektroinstallation

  • Ausgesägtes „Surfbrett“

  • Geschliffenes „Surfbrett“

  • Schriftzug mit Wiklenschleifer „graviert“

  • Gebeiztes TIKI BAR „Surfbrett“

  • Stückliste Bambus

    ohne Bambusmatte

Fragen, Anregungen, Kritik?

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Tiki Bar selber bauen

Einpressgehäuse MR16 PM

Einpressgehäuse MR16 PM

Einbau ohne Montagerahmen

Der MDT Präsenzmelder MR-16 kommt im Gehäuse, welches den Einbau in üblichen Montagerahmen für MR-16 beziehungsweise GU10 Leuchtmittel ermöglicht. Der Melder an sich gefällt mir, sowohl von der Applikation, der gebotenen Funktionalität als auch von der Detektionssicherheit. Andere von mir getestete Präsenzmelder von GIRA und B.E.G. haben mich diesbezüglich nicht überzeugen können. Was mir beim MR-16 Melder allerdings nicht gefällt, ist genau das was ihn Letzen Endes einzigartig macht – der Zwang ihn in einen oben erwähnten Montagerahmen einzusetzen. Ein solcher Rahmen trägt immer auf und stört (für meine Begriffe) die optische Erscheinung.
Um den Melder dennoch nutzen und sicher verbauen zu können bin ich auf die Idee gekommen ihn ohne entsprechenden Rahmen direkt in eine mit Gipskarton abgehangene Decke zu montieren. Mit dem originalen Gehäuse funktioniert dies allerdings nicht, also muss ein neues Gehäuse her.

Neues 3D gedrucktes Gehäuse für den MR-16 Präsenzmelder zur Direktmontage in Gipskarton Platten.

  • CAD Rendering

    Die Innenkonturen wurden 1 zu 1 vom originalen Gehäuse übernommen.
  • Fertig aufgebauter Melder

    Durch den upside-down Druck hat der später sichtbare „Ring“ eine feine strukturierte Oberfläche.
  • Testeinbau

    Montierter Melder in einer GK-Platte.
  • Rückseite

    Der Programmier-Taster ist nach wie vor von der Rückseite zugänglich.
  • Blick ins Innere

    Die Elektronik sitzt perfekt im neuen Gehäuse, deutlich sichtbar die 3 PIR Sensoren und der blaue NTC Temperaturfühler.
  • 3D Drucker

    Gedruckt sind die Gehäuse auf einem Prusa i3 MK3S.
Das neue Gehäuse ist mit 10 axial angeordneten Rippen versehen, welche nach hinten konisch zulaufen. Diese Rippen ermöglichen ein sicheres Einpressen in Gipskartonplatten. Kritisch ist jedoch die wiederholte Montage in einer bereits „eingekerbten Bohrung“, spätestens nach dem dritten Einsetzen ist kein sicherer Halt mehr gegeben und der Melder droht auch dem Loch zu rutschen. Im Regelfall gibt es allerdings auch keinen Grund den Melder nach der Montage wieder zu entnehmen.

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