Schlagwort: 3D-Druck

Lüfterhalter Open-CNC-Shield

Frischluft

für das Open-CNC-Shield

Wird das Open-CNC-Shield von Timo Altholtmann mit Aufstecktreibern für die Schrittmotoren betrieben ist für eine ausreichende aktive Kühlung zu sorgen. Da ich das Board in einem etwas größeren Schaltschrank verbaue und somit nicht die Möglichkeit besteht den Lüfter direkt am Gehäuse zu verschrauben, habe ich mir eine andere Lösung überlegt.
Meine Idee besteht aus einem Halter welcher per Distanzbolzen auf die vorhandenen Befestigungspunkte der Platine geschraubt werden kann. Dank der bereitgestellten DXF Daten der Platine ließ sich die Position der Bohrungen exakt übertragen und der Lüfter mittig über den 6 Motortreibern positionieren. Herausgekommen ist ein minimalistischer Halter, welcher für die zusätzliche Umlüftung des Boards kein großes Hindernis darstellt.

Lüfter

Der Halter nimmt Lüfter im 120×120 mm Standardmaß auf. Ich habe mich für einen Lüfter aus der Budget-Serie von Noctua entschieden. Noctua ist zwar in erster Linie für ihre leisen Lüfter bekannt, aber ich bin auch mit dem Durchsatz überaus zu frieden. Hinzukommt ein, in meinen Augen, optisch ansprechendes Design. Damit der Lüfter drehzahlgesteuert arbeitet muss er natürlich in der 4-pin-Version ausgeführt sein.
  • Hochleistungs-Lüfter, 120x120x25 mm, 12V, 4-Pin PWM, max. 1700 RPM, max. 25,1 dB(A), >150.000 h MTTF
  • Renommierter NF-P12 High-End 12V Lüfter im 120x25mm Format, mehr als 100 Auszeichnungen und Empfehlungen internationaler Computer-Hardware-Webseiten und -Magazine, Hunderttausende zufriedene Kunden
  • Druck-optimierte Konstruktion verbindet hervorragende Laufruhe mit hohem statischen Druck und starker Förderleistung: perfekt für Kühlkörper, Wasserkühlungs-Radiatoren oder als leiser Gehäuselüfter
  • Besonders leistungsstarke 1700rpm 4-pin Version mit PWM für automatische Geschwindigkeitsregelung durch das Mainboard: maximale Performance unter Last, praktisch unhörbar im Leerlauf
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Stand: 23. Oktober 2020 20:00 Uhr
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Distanzbolzen und Schrauben

Montiert ist bei mir sowohl das Board selbst, als auch der Lüfterhalter auf M3 Distanzbolzen, mit je einmal Innen- und Außengewinde. Um einen entsprechenden Abstand zur Montageplatte zu gewähren kommen unter der Platine M3x10 Distanzbolzen zum Einsatz und für den Lüfterhalter welche in 50 mm Länge. Da die von mir verwendeten Distanzbolzen aus Metall sind liegen auf und unter der Platine noch Teflonscheiben bei, somit wird einer Beschädigung oder gar Kurzschlüssen an/auf den Leiterbahnen vorgebeugt. Ich nutze hier bewusst Scheiben welche eigentlich für M2.5er Schrauben gedacht sind. Zum einen sitzen diese stramm auf dem Gewinde und stellen dadurch eine „Verliersicherung“ dar, was die Montage deutlich vereinfacht. Des Weiteren bauen diese Scheiben nicht so weit auf und kollidieren somit nicht mit den Bauteilen auf der Platine.
Angeordnet sind die Bolzen so, dass sie von unten mit Schrauben auf die Montageplatte geschraubt sind. Der Lüfterhalter ist oben mit Muttern verschraubt. Anstelle einfacher Muttern wäre es auch denkbar Rändelmuttern zu nutzen, so kann der Halter samt Lüfter im Service-Fall werkzeuglos abgenommen werden.

Stückliste (BOM)

Auf der Stückliste sind alle Bauteile aufgeführt, welche ich zur Montage des Open-CNC-Shield verwendet habe aufgeführt. Die Länge der M4 Schrauben richtet sich natürlich nach dem verbauten Lüfter. Für den Noctua NF-P12, welcher 25 mm tief ist, passen die Schrauben mit einer Länge von 35 mm sehr gut.
Lüfterhalter FanMount for Open-CNC-Shield 1 Stück Druckdaten auf PrusaPrinters.org
Lüfter Noctua NF-P12 redux-1700 PWM, 4-pin 1 Stück Jetzt auf Amazon kaufen
Distanzbolzen M3x10 (IG/AG) 6 Stück
Distanzbolzen M3x50 (IG/AG) 4 Stück
U-Scheibe Teflon 2.7×6 mm (M2.5) 12 Stück
U-Scheibe 3.2×7 (M3) 14 Stück
U-Scheibe 4.3×9 (M4) 4 Stück
Schraube M3x10 6 Stück
Schraube M4x35 4 Stück
Mutter M3 6 Stück
Mutter M4 4 Stück


Die Druckdaten für den Lüfterhalter gibt es bei PrusaPrinters.org zum freien Download. Bereitgestellt werden die Daten im STL-Format.
Spezielle Einstellungen beim Slicen und Drucken sind nicht vorzunehmen, aufgrund der geringen mechanischen Anforderungen steht zudem einer freien Materialwahl nichts im Wege. Ich selber habe meinen Halter aus PETG (Prusament) mit dem 0,15 mm Standard-Profil gedruckt.

FanMount for Open-CNC-Shield

Tiki-Bar

Tiki Bar
selber bauen

Was ist überhaupt eine Tiki Bar?

Eine klare Definition gibt es hier sicherlich nicht. Die englischsprachige Wikipedia enthält jedoch einen Eintrag, welcher sinngemäß folgende Beschreibung enthält:

Eine Tiki-Bar ist ein exotisch anmutendes Trinklokal, in dem kunstvolle Cocktails serviert werden. Insbesondere auf Rum basierende Mischgetränke wie Mai Tai und Zombie-Cocktails. Tiki-Bars sind ästhetisch definiert durch ihr Dekor der Tiki-Kultur, das auf einer romantischen Vorstellung von tropischen Kulturen basiert. Einige Bars enthalten auch allgemeine nautische Themen oder Retro-Elemente aus dem frühen Atomzeitalter.

Von der Idee zur Bar

Hier geht es dem nächst weiter, bis dahin schonmal ein paar Fotos vom Aktuellen Fortschritt.
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Tiki Bar selber bauen

Einpressgehäuse MR16 PM

Einpressgehäuse MR16 PM

Einbau ohne Montagerahmen

Der MDT Präsenzmelder MR-16 kommt im Gehäuse, welches den Einbau in üblichen Montagerahmen für MR-16 beziehungsweise GU10 Leuchtmittel ermöglicht. Der Melder an sich gefällt mir, sowohl von der Applikation, der gebotenen Funktionalität als auch von der Detektionssicherheit. Andere von mir getestete Präsenzmelder von GIRA und B.E.G. haben mich diesbezüglich nicht überzeugen können. Was mir beim MR-16 Melder allerdings nicht gefällt, ist genau das was ihn Letzen Endes einzigartig macht – der Zwang ihn in einen oben erwähnten Montagerahmen einzusetzen. Ein solcher Rahmen trägt immer auf und stört (für meine Begriffe) die optische Erscheinung.
Um den Melder dennoch nutzen und sicher verbauen zu können bin ich auf die Idee gekommen ihn ohne entsprechenden Rahmen direkt in eine mit Gipskarton abgehangene Decke zu montieren. Mit dem originalen Gehäuse funktioniert dies allerdings nicht, also muss ein neues Gehäuse her.

Neues 3D gedrucktes Gehäuse für den MR-16 Präsenzmelder zur Direktmontage in Gipskarton Platten.

  • CAD Rendering

    Die Innenkonturen wurden 1 zu 1 vom originalen Gehäuse übernommen.
  • Fertig aufgebauter Melder

    Durch den upside-down Druck hat der später sichtbare “Ring” eine feine strukturierte Oberfläche.
  • Testeinbau

    Montierter Melder in einer GK-Platte.
  • Rückseite

    Der Programmier-Taster ist nach wie vor von der Rückseite zugänglich.
  • Blick ins Innere

    Die Elektronik sitzt perfekt im neuen Gehäuse, deutlich sichtbar die 3 PIR Sensoren und der blaue NTC Temperaturfühler.
  • 3D Drucker

    Gedruckt sind die Gehäuse auf einem Prusa i3 MK3S.
Das neue Gehäuse ist mit 10 axial angeordneten Rippen versehen, welche nach hinten konisch zulaufen. Diese Rippen ermöglichen ein sicheres Einpressen in Gipskartonplatten. Kritisch ist jedoch die wiederholte Montage in einer bereits „eingekerbten Bohrung“, spätestens nach dem dritten Einsetzen ist kein sicherer Halt mehr gegeben und der Melder droht auch dem Loch zu rutschen. Im Regelfall gibt es allerdings auch keinen Grund den Melder nach der Montage wieder zu entnehmen.

Multimediakanal

Multimedia-Kanal

Wie kann man die Kabel am wandmontierten Fernseher oder Display komfortabel verstecken?
Seit einigen Jahren wird hierzu von der Firma Fränkische ein Multimedia-Rohr Set angeboten. Dieses Set beinhaltet vom Prinzip alles was man braucht, ist mit 60 Euro allerdings nicht besonders günstig und qualitativ auch nicht auf einem Niveau, welches diesen Preis rechtfertigen würde.

Multimedikanal im Eigenbau

Da ich nun keine 60 Euro für ein einfaches 1,5 Meter langes Kunststoff-Rohr, zwei Endkappen sowie Kabel-Druchführungen zahlen wollte habe ich mich nach Alternativen umgesehen.

Eine Alternative, welche man so auch in verschiedenen Blogs findet, ist das ein putzen eines Standard-Kabelkanals. Durch die glatte Oberfläche kann es hierbei, gerade bei größeren Breiten, schnell zu Problemen beim Verputzen kommen. Da gefällt mir die Lösung mit dem geriffelten Flachrohr schon besser. Nach kurzer Recherche bin ich dann auch auf alternative Anbieter solcher flachen Rohre gestoßen. So werden diese Rohre meist bei der platzsparenden Installation von Klima- und Lüftungsanlagen verwendet.
Mit dieser Information waren auch schnell entsprechende Händler gefunden, zur Freude meinerseits sogar welche die das Rohr als 2 Meter Stück anbieten. Ein sollches Stück habe ich für 25,70 Euro bei lueftungs.net gekauft.

Zum sauberen Verschließen des Rohres bedarf es natürlich entsprechender Endkappen. Zudem möchte ich mir die Option offen halten M25 Elektroinstallationsrohr an den Enden anzuschließen. Hierrüber können zum Beispiel fest installierte Leitungen mit Euro-Stecker-Kupplung ins innere des Multimedia-Kanals gelegt werden.
Mit diesen Anforderungen ging es an den Entwurf im CAD. Das fertige Ergebnis, gedruckt als PLA sieht wie folgt aus:


Spezifikation Endkappe

  • Massiv ausgeführt, mit Wandstärken zwischen 3 und 4 mm
  • Anschluss für 2 Stück M25 Rohr mit verschlossener ausbrechbarer Öffnung
  • Nuten zur Aufnahme von Montagekleber, für eine feste Verbindung mit dem Flachrohr
  • Zur Vorbeugung einer seitlichen Ausbeulung des Flachrohres sind Bohrungen für M4 Schrauben vorgesehen

Einbau des Kanals

  • Ausmessen und anzeichnen der genauen Position. Um die spätere Montage des Kanals zu erleichtern empfiehlt es sich den Ausbruch umliegend etwas größer zu gestalten. Ich habe mit einer Zugabe von 1 cm in Breite, wie auch in Höhe gearbeitet. So hat man genügend Platz für Gips, Putz oder Montageschaum.
  • Der Ausbruch wird je nach Beschaffenheit der Wand vorgenommen. Bei Porenbeton empfiehlt sich mehrfaches Schlitzen und weg brechen der verbleibenden Stege. Der resultierende Ausbruch kann anschließend mit einem entsprechenden Porenbetonhobel auf das entsprechende Tiefenmaß gebracht werden. Für Ziegelwände empfiehlt sich der Einsatz von schweren Gerät.
  • Um den Kanal im Ausbruch zu fixieren eignet sich neben klassischen Ansetzgips auch Montageschaum. Schnellgips (Elektrikergips) ist aufgrund der Größe eher ungeeignet. Da sich der Kanal leicht durchbiegen lässt, sollte man ihn mit einem entsprechenden Brett sicher in den Ausbruch drücken (keilen), gerade bei der Verwendung von Montageschaum ist dies essentiell wichtig.
  • Nachdem alles getrocknet ist und der Kanal fest im Ausbruch sitzt, lässt er sich überputzen. Um die Haftung des Putzes zu verbessern kann der Kanal zusätzlich mit Beton-Kontakt behandelt/gestrichen werden. Den Einsatz von zusätzlichen Armierungsgewebe halte ich persönlich für nicht erforderlich.
  • Vorhandenen Putz und Mauerwerk Schlitzen

  • Ausgestemmter Kanal

  • Eingesetzer Multimediakanal mit seitlichen Anschluss an Gerätedose

Kabelauslass

Als Kabelauslass kommen Kabeldurchführungen zum Einsatz. Diese sind üblicherweise mit einer Blende ausgestattet. So können alle Kabel bequem eingezogen werden, anschließend wird das „große Loch“ mit der Blende verschlossen. Der Einbau erfolgt erst nach dem Tapezieren und am besten auch nach der eigentlichen Geräte-Installation. So kann man die genaue Position optimal festlegen.
Ist die Position bekannt, wird mit einer handelsüblichen Lochkreissäge eine Loch (Durchmesser entsprechend der verwendeten Kabeldurchführung) durch den Putz in den Kanal gebohrt und die Durchführung eingesetzt. Sollte die Durchführung nicht stramm sitzen kann man sie mit etwas Montagekleber fixieren.

Achtung

Zur genaue Positionierung der Kabelauslässe ist es wichtig das die Mitte des Kanals bekannt ist. Diese kann entweder vorm Verputzen genau ausgemessen werden (Maßbezug muss auch nach dem Putzen noch gegeben sein). Oder man markiert sich eine Mittellinie und überträgt diese während der einzelnen Bauabschnitte, von der Rohbauwand auf Decke oder Boden auf den Putz und vom Putz zurück auf die Tapete.

Bohren der Löcher für den Kabelauslass

Nach dem Tapezieren und gegeben falls Malern können die exakten Positionen der Kabelauslässe bestimmt werden. Anschließend sind die Löcher zu Bohren. Hier ist es wichtig das eine scharfe Lochkreissäge verwendet wird, gebohrt wird dann mit hoher Drehzahl und wenig Vorschub. Das fertige Ergebnis ist auf den folgenden Fotos zu sehen.


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