Schlagwort: Licht

Tiki-Bar

Tiki Bar
selber bauen

Was ist überhaupt eine Tiki Bar?

Eine klare Definition gibt es hier sicherlich nicht. Die englischsprachige Wikipedia enthält jedoch einen Eintrag, welcher sinngemäß folgende Beschreibung enthält:

Eine Tiki-Bar ist ein exotisch anmutendes Trinklokal, in dem kunstvolle Cocktails serviert werden. Insbesondere auf Rum basierende Mischgetränke wie Mai Tai und Zombie-Cocktails. Tiki-Bars sind ästhetisch definiert durch ihr Dekor der Tiki-Kultur, das auf einer romantischen Vorstellung von tropischen Kulturen basiert. Einige Bars enthalten auch allgemeine nautische Themen oder Retro-Elemente aus dem frühen Atomzeitalter.

Von der Idee zur Bar

Hier geht es dem nächst weiter, bis dahin schonmal ein paar Fotos vom Aktuellen Fortschritt.
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Fragen, Anregungen, Kritik?

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Tiki Bar selber bauen

Hue Bridge findet neue Lampe nicht

Bridge findet neue Lampe nicht

Philips bietet zunehmend Sets an, welche aus einer Lampe oder einem Leuchtmittel (im Folgenden nur noch als Lampe bezeichnet) und einem Dimmer Switch bestehen. Damit dieses Sets aus der Box heraus funktionieren ist der beiliegende Dimmer Switch mit der Lampe verbunden. Wird die Lampe also montiert und mit Strom versorgt, ist also sofort eine Bedienung per Dimmer Switch möglich.

Möchte man die Lampe nun in ein bestehendes Hue System integrieren, beziehungsweise an eine Bridge koppeln, muss die Verbindung zwischen Lampe und Dimmer Switch zuerst aufgehoben werden.

Eine verbundene Lampe wird bei der Suche nicht gefunden

Am einfachsten lässt sich die Verbindung durch ein Reset der Lampe löschen. Dazu wird nur der vorhandene Dimmer Switch benötigt.

Reset der Lampe durchführen:

Lampe einschalten
Dimmer Switch in unmittelbare Nähe zur Lampe bringen (max. 20 cm Abstand)
Die Tasten „I“ und „O“ gleichzeitig betätigen und gedrückt halten
Nach 10 Sekunden blinkt die Lampe kurz auf, anschließend können die Tasten am Dimmer Switch losgelassen werden
Fertig. Die Lampe ist jetzt nicht mehr mit dem Dimmer Switch verbunden

Lampe von der Bridge suche lassen

Nun kann die neue Lampe ganz normal über die Philips Hue App oder eine andere App (zum Beispiel iConnect Hue oder All4Hue) gesucht werden. Wichtig ist hierbei nur, dass die Lampe eingeschalten ist.

Hue Einschaltverhalten konfigurieren

Startup Mode

Das wohl mit Abstand am meisten gewünschte Feature für das Philips Hue System ist da! Bereits seit Dezember 2014 wird im Philips eigenen Entwickler-Forum über das sogenannte Startup-Feature diskutiert. Anfang des Jahres, nach einem Tweet von Philips, nahm die Diskussion dann wieder Fahrt auf. So hieß es im Tweet, dass mit den Arbeiten an besagten Feature begonnen wurde.

Don't let your mood dip by a power cut. Introducing Power-on behavior to get back to your previous light settings. Available by the end of the year. #IFA2018 #HueatIFA pic.twitter.com/HzSmImY0xR— Philips Hue (@tweethue) 31. August 2018

We recognize that users want to have control over the current start-up behavior of our lights, so we are currently working on a solution to allow our users to choose their start-up light setting. More information will follow soon, so keep an eye on our app updates.— Philips Hue (@tweethue) 12. Januar 2018

Doch um was geht es eigentlich?

Es geht um die Möglichkeiten das Verhalten nach dem harten Einschalten der Hue Leuchtmittel und Lampen konfigurierbar zu machen. Bis dato war es so, dass ein Leuchtmittel oder eine Lampe bei Wiederkehr der Spannungsversorgung (zum Beispiel auch nach einem Stromausfall) an geht und hell leuchtet. Dieses Verhalten wurde von Seiten Philips immer wieder mit einer sicherheitsrelevanten Funktionalität begründet, sodass man im „Notfall“ die Möglichkeit hat, per normalen Lichtschalter das Licht einzuschalten. Doch heute, im Jahr 2018, in Zeiten wo die Zukunft des klassischen Lichtschalters schon fast ungewiss ist, kann auch Philips dieses Verhalten nicht mehr mit „Sicherheit“ begründen. Daher kommen wir nun wahrscheinlich auch in den Genuss, selber entscheiden zu dürfen, was unsere Leuchtmittel und Lampen bei Spannungswiederkehr tun sollen.

Es werden 4 verschiedene Konfigurationen angeboten

Die 4 Konfigurationen lassen sich wie folgt erklären. Mit Ein- bzw. Ausschalten ist in der Erklärung jeweils das ab- und zuschalten der Spannungsversorgung gemeint, also zum Beispiel das Schalten über den klassischen Lichtschalter.

Safety

Alles bleibt beim Alten. Nach dem Einschalten geht das Leuchtmittel an, mit 100 % Helligkeit und einer Farbtemperatur von 2700 K (Warmweiß).

Powerfail

Nach dem Einschalten nimmt das Leuchtmittel den Zustand an, welches es vor dem Ausschalten hatte. War es ausgeschalten bleibt es aus. Hat es mit 50 % Helligkeit rot geleuchtet, wird es nach dem Einschalten auch wieder mit 50 % Helligkeit rot leuchten.

LastOnState

Nach dem Einschalten geht das Leuchtmittel an, und zwar mit den Einstellungen, mit welchem es zuletzt geleuchtet hat. Auch wenn es vor dem Ausschalten schon aus war, werden die Einstellungen des letzten „leuchtenden Zustandes“ geladen.

Custom

Nach dem Einschalten geht das Leuchtmittel mit benutzerdefinierten Einstellung an. Es kann eine individuelle Farbe und Helligkeit eingestellt werden. Für einfache On/Off Leuchtmittel ist diese Konfigurationsart nicht verfügbar.

Wo finde ich die neuen Funktionen?

Im nächsten App-Update

Die Hardware, also Leuchtmittel, Lampen und Bridge, sind mit der aktuellen Firmware bereit zur Nutzung der neuen Funktionalität. Was jetzt noch fehlt sind die Apps. So gibt es aktuell (07.12.2018) noch keine App welche im Release eine Möglichkeit bietet das Einschaltverhalten zu konfigurieren. Doch die schon verfügbaren Release Candidates und Beta-Version zeigen, dass es sich hier nur noch um ein paar Tage handeln kann, bis die Funktionen in den allgemeinen Versionen angeboten werden.

Mit Hue2Json

Das Tool Hue2Json unterstützt ab sofort die Möglichkeit das Einschaltverhalten konfigurieren zu können. Mehr dazu im entsprechenden Artikel.

Einschaltverhalten konfigurieren mit Hue2Json

In der Hue-API

Programmierer und Nutzer der Hue-API können das Feature natürlich schon jetzt nutzen. Die erforderlichen Objekte sind seit der letzten API-Überarbeitung (1.28) dokumentiert. Vorrasusetzung zur Nutzung ist neben der aktuellen Bridge Firmware (1809121051), welche die API in Version 1.28 mitbringt, natürlich auch die neuste Version der Leuchtmittel-Firmware (1.46.13_r26312). Zu finden ist das Startup Objekt unter lights/<ID>/config/startup.

Der Zugriff auf das Startup Feature erfolgt über die Hue-API. Niek, vom Hue Developer Support, erklärt das Verhalten nochmal in diesem Posting:

Hi,
The API is explained here: https://developers.meethue.com/develop/hue-api/supported-devices/

Startup object attributes

Mode of the startup behavior
safety: lights go back to Philips “bright light” safety setting (100% brightness @ 2700K)
powerfail: light keeps the setting when power failed. If light was off it stays off
lastonstate: light keeps the setting when power failed. If light was off it returns to the last on state
custom: custom settings defined in custom settings. Will be automatically set when providing “customsettings”. Not available for “On/Off Light”

configured: true if the startup settings are committed to the device, false if not.
If this attribute is not present (<1.28) the bridge does not ensure the settings are committed.

API: Beispiel

Der folgende API-Call genügt um ein Leuchtmittel oder eine Lampe in der Powerfail Modus zu setzen. Anschließend bleibt das Leuchtmittel oder die Lampe, bei Wiederkehr der Versorgungsspannung im selben Zustand, welchen sie beim Abschalten der Spannungsversorgung hatte.
Solche einfachen Befehle können auch über den in der Bridge integrierten CLIP-Debugger gesendet werden. Eine kurze Anleitung dazu gibt es auf der Seite des Hue Developer Programms oder im Artikel Stromausfall Regel (welche im Übrigen jetzt so nicht mehr benötigt wird).

/api/<username>/lights/<id>

PUT

{ "config": { "startup": { "mode":"powerfail" } }}

Das passende Netzteil für den Lightstrip

Lightstrip Netzteil

Es gibt viele Gründe sich nach einem alternativen Netzteil für den Philips Hue Lightstrip plus umzusehen. Doch was kommt für welchen Anwendungsfall in Frage?

Controller ab 2019!

Offensichtlich hat sich was an den Controllern des Lightstrip plus geändert. So ist vermehrt zu hören, dass jetzt nicht nur das originale Netzteil fiept, sondern auch der Controller.
Leider begrenzen diese fiependen Controller die Leistung, somit kann man auch mit einem stärkeren Netzteil die Lichtleistung von langen Lightstrips nicht erhöhen.

Elektrotechnisch lässt sich das Fiepen wohl durch den diskontinuierlichen Betrieb der controllerinternen Endstufen (Step-Down-Wandler) erklären, hierbei wird durch senken der Schaltfrequenz die Leistung limitiert. Wird die Frequenz unter 20 kHz gesenkt, wird das “Schalten” hörbar.

Update vom 22. Mai 2019

Warum überhaupt eine Alternative zum OEM-Netzteil?

Leistung

Mit einer Nennleistung von gerade mal 20 Watt ist das Netzteil schon beim Anschluss von dem 2 m Basis-Strip überlastet. Ein Meter Lightsstrip plus hat (am Controller) eine maximale Leistungsaufnahme von 12,4 Watt, was nach Adam Ries 24,8 Watt für 2 m entspricht. Das Philips Netzteil liefert die Leistung, keine Frage, wird aber schon außerhalb der Spezifikation betrieben. Interessanter wird es erst, wenn man die eine oder andere Lightstrip-Extension anschließt. Ab circa 40 Watt Leistungsabgabe bricht die Spannung ein, was unweigerlich zur Reduktion der Leuchtstärke am Strip führt.

Messung am Lightstrip plus

Anschluss

Möchte man den Lightstrip plus fest installieren, zum Beispiel an einem vorhandenen Leuchtenauslass, ist ein entsprechend geeignetes Netzteil für die feste Installation eine gute Lösung.

Doch was für ein Netzteil verwendet man nun?

Bedenkenlos kann man hier Netzteile der HLG Serie der Firma Meanwell empfehlen. Nicht nur das diese Geräte zuverlässig und geräuschlos arbeiten, die HLG Serie entspricht zudem allen Normen, welche in Europa für Netzteile zur Versorgung von LED-Beleuchtungen gefordert werden.

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Leistungsübersicht in Abhängigkeit der Strip-Länge

Länge Gesamt Leistung Empfohlene Nennleistung des Netzteils
1 m 12,4 Watt 15 Watt
2 m 24,8 Watt 30 Watt
3 m 37,2 Watt 45 Watt
4 m 49,6 Watt 60 Watt Mean Well HLG-60H-24A
5 m 62 Watt 75 Watt Mean Well HLG-80H-24A
6 m 74,4 Watt 90 Watt Mean Well HLG-100H-24A
7 m 86,8 Watt 105 Watt
8 m 99,2 Watt 120 Watt Mean Well HLG-120H-24A
9 m 111,6 Watt 135 Watt
10 m 124 Watt 150 Watt Mean Well HLG-150H-24A
Die maximale Leistungsaufnahme hat der Lightstrip plus bei der Wiedergabe von warmweißen Farbtönen, hierbei werden alle der 5 LED-Typen angesteuert. Eine Messung ergibt einen nominalen Wert von 12,4 Watt/Meter Lightstrip plus. Dieser Wert ist Basis für die Dimensionierung des richtigen Netzteils. Auf den errechneten Wert für die entsprechende Länge (Länge [in m] x 12,4 W/m = Gesamtleistung [in W]) wird eine Leistungsreserve von 20 % aufgeschlagen um auf die Nennleistung des Netzteils zu kommen. Aufgrund der eingerechneten Leistungsreserve, kann die aufgenommene Leistung des Controllers vernachlässigt werden.
Kommt man nun auf einen errechneten Wert von 104 Watt (inkl. Leistungsreserve) bei einer maximalen Gesamtleistungsaufnahme von 87 Watt, könnte man auch ein Netzteil mit einer Nennleistung von 100 Watt einsetzen. Somit hätte man immer noch 15% Reserve.
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230 Volt – Lebensgefahr!

Der gezeigte Schaltplan zeigt schemenhaft die Installation. Als Elektrofachkraft sind mir die Risiken und Gefahren des elektrischen Stomes bekannt und ich warne elektroteschnische Laien ausdrücklich davor, hier selber Hand anzulegen.

Verdrahtung

Der Anschluss des Netzteils gestaltet sich (zumindest technisch) überaus einfach. Das Netzteil hat am Ausgang und der Controller am Eingang (da wo eigentlich das originale Netzteil angeschlossen ist) je zwei Adern (Plus und Minus), diese gilt es zu verbinden. Wichtig ist hierbei nur die korrekte Polung!

Polung

Achtung, der Philips Hue Lightstrip plus Controller reagiert Empfindlich auf falsch gepolte Versorgungsspannung.
Es sollte unbedingt die Polarität am originalen Netzteil nachgemessen werden und das neue Netzteil anschließend entsprechend verbunden werden.

Bei allen mir aktuell vorliegenden LS+ ist die Plus-Leitung durch einen grauen Strich (bzw. bei Rundkabel durch eine rote Ader) gekennzeichnet. Dies muss allerdings nicht immer so sein, es gibt auch Aussagen, dass anders gepolte Versionen im Umlauf sind.

Stromausfall-Regel

Stromausfall Regel

Mit “Opferlampe” nach Stromausfall alle Leuchtmittel wieder abschalten

Philips Hue Leuchtmittel sind nach dem anschalten der Stromversorgung immer an, bzw. leuchte in einer definierten Farbe und Helligkeit. Dies hat Vor- und Nachteile. Ein großer Nachteil macht sich zum Beispiel nach einem Stromausfall bemerkbar, denn dann leuchten alle Installierten Leuchtmittel, auch wenn es gerade mitten in der Nacht ist oder man für ein paar Wochen im Urlaub ist. Mit einer einfachen Regel lassen sich jedoch alle Leuchtmittel des Systems nach einem Stromausfall wieder abschalten. Benötigt wird dazu lediglich eine “Opferlampe”.

Die Funktionsweise ist recht einfach. Man installiert irgendwo eine sogenannte Opferlampe, welche ein ganz normales Philips Hue Leuchtmittel ist (Color, White, E14 oder E27 spielt dabei keine Rolle). Opfern daher, weil man sie für nichts anderes verwenden kann. Diese Lampe wird also in keine Szene eingebunden und auch nie an geschaltet. Nur nach einem Stromausfall wird sie angehen, bedingt durch die Tatsache das Leuchtmittel nach einschalten der Spannung eben immer angehen. Überwacht man (respektive eine Regel) nun genau diese Lampe, kann eine Aktion ausgelöst werden.

Wenn die eigene favorisierte App keine Möglichkeit bietet individuelle Regeln anzulegen und man auch deswegen nicht eine andere App verwenden möchte kann die Regel händisch angelegt werden. Dazu bedarf es nur den auf der Bridge integrierten API Debugger (Clip Debugger). Mithilfe dessen man vollen Zugriff auf die Programmierschnitstelle (API) der Bridge hat.

Inhalt / Vorgehensweise

IP der Bridge ermitteln

Clip API Debugger aufrufen

Anlegen eines Bridge-Users

ID der Opferlampe ermitteln

Regel erstellen

1. IP der Bridge ermitteln

Die IP der eigenen Bridge wird in den verschiedenen Apps (iConnectHue, all4hue, etc.) angezeigt. Oder man liest sie direkt am eigenen Router aus.

2. Clip API Debugger aufrufen

Der API Debugger lässt sich direkt über die IP der Bridge im Browser über folgende URL aufrufen. Der Platzhalter <IP der Bridge> ist durch die in Schritt 1 ermittelte IP der eigenen Bridge zu ersetzen.
http://<IP der Bridge>/debug/clip.html
Dies sollte man der Einfachheit halber am besten mit einem Computer machen. Ein Smartphone würde sicherlich auch gehen, nur wäre die Eingabe der nachfolgenden Befehle dann unter Umständen nicht so einfach möglich. Wichtig ist nur, dass sich der Computer im selben Netzwerk wie die Bridge befindet und ein aktueller Internetbrowser verwendet wird.

3. Anlegen eines Bridge-Users

Um Änderungen auf der Bridge vornehmen zu können bedarf es eines authentifizieren Users. Ein neuer User lässt sich mit folgenden Kommando anlegen. Zu spezifizieren ist ein Gerätename und ein “App-Name”. Als “App-Name” kann zum Beispiel mein_clip_user gewählt werden, wichtig ist das der Name keine Sonder- und/oder Leerzeichen enthält. Beim Gerätename kann zum Beispiel der Name des verwendeten Computer angegeben werden (ist aber nicht zwingend), im Beispiel unten ist Mein Computer angegeben. Der resultierende String (“mein_clip_user#Mein Computer”) setzt sich aus beiden Angaben zusammen, die Trennung erfolgt mit dem #-Zeichen, dieses Schema ist dringend einzuhalten.

URL (CLIP)
/api

Body
{“devicetype”:”mein_clip_user#Mein Computer”}

Method
POST

Als Antwort bekommt man zuerst eine Fehlermeldung mit dem Hinweis “link button not pressed”. Betätigt man nun den Bridge-Button und sendet die Anfrage POST erneut, bekommt man einen Username zugewisen. Diesen Username sollte man sich notieren, er kann auch für zukünftige Bridge-Zugriffe verwendet werden.

4. ID der Opferlampe ermitteln

Mit folgenden Kommando kann man eine Liste aller Leuchtmittel abrufen. Der Platzhalter <Username> ist durch den in Schritt 3 zugewiesenen Username zu ersetzen.

URL (CLIP)
/api/<Username>/lights

Body

Method
GET

In der Antwort auf das /lights Kommando sucht man nun nach der ID der Opferlampe. Die ID steht je vor dem Datenblock der entsprechenden Leuchtmittel. Im Datenblock selbst findet man den vergebenen Name. Die Antwort könnte beispielhaft wie folgt aussehen:

{
“1”: {
“state”: {
“on”: true,
“bri”: 144,
“hue”: 13088,
“sat”: 212,
“xy”: [0.5128,0.4147],
“ct”: 467,
“alert”: “none”,
“effect”: “none”,
“colormode”: “xy”,
“reachable”: true
},
“type”: “Extended color light”,
“name”: “Meine hue Lampe”,
“modelid”: “LCT001”,
“swversion”: “66009461”
},
“2”: {
“state”: {
“on”: false,
“bri”: 0,
“hue”: 0,
“sat”: 0,
“xy”: [0,0],
“ct”: 0,
“alert”: “none”,
“effect”: “none”,
“colormode”: “hs”,
“reachable”: true
},
“type”: “Extended color light”,
“name”: “Opferlampe”,
“modelid”: “LCT001”,
“swversion”: “66009461”
}
}

Im Beispiel oben hat das Leuchtmittel mit dem Name “Opferlampe” (“name”: “Opferlampe”,) also die ID 2.

5. Regel erstellen

Nun muss noch die eigentliche Regel angelegt werden. Eine Regel besteht immer aus Bedingungen und auszuführenden Aktionen. Bedingung ist in unserem Fall die eingeschaltete Opferlampe. Dazu wird der “On-State” abgefragt und auf “true” geprüft. Aktion wäre – alle Leuchtmittel im System ausschalten. Für den einfachen Zugriff auf alle Leuchtmittel im System gibt es auf der Bridge eine Gruppe mit der ID 0, diese ist immer vorhanden und muss nicht explizit angelegt werden, für diese Gruppe wird in der Regel-Aktion der “On-State” auf “false” gesetzt.

URL (CLIP)
/api/<Username>/rules

Body
Siehe unten

Method
POST

Der Body der anzulegenden Regel sieht wie folgt aus. Die ID der Opferlampe muss entsprechend angepasst werden. Im Code unten ist 42 als ID angegeben.

{
“name”:”Stromausfall”,
“conditions”:
[
{“address”:”/lights/42/state/on”,”operator”:”eq”,”value”:”true”}
],
“actions”:
[
{“address”:”/groups/0/action”,”method”:”PUT”, “body”:{“on”: false}}
]
}

Wenn die Regel erfolgreich angelegt wurde erhält man eine Bestätigung mit der ID der neuen Regel.

Weiterführende Links

Facebook-Gruppe über das Philips Hue System sowie kompatible Soft- und Hardware.

Umfangreiche Anleitung zur Verwendung des integrierten CLIP API Debuggers der Hue Bridge

Lightstrip Messung

P = U * I

Leistungsmessung am Hue Lightstrip plus

Gemessen wird an einer Meterlangen Hue Lightstrip plus Extension. Welche zur Maxima-Messung direkt mit 24 Volt versorgt wird. Zu beachten ist jedoch, dass in der Praxis nie alle Kanäle gleichzeitig mit 100 % angesteuert werden (lässt der Controller auch nicht zu).

  • 100 % Rot (direkt)

  • 100 % Grün (direkt)

  • 100 % Blau (direkt)

  • 100 % Weiß (direkt)

  • 100 % Warmweiß/Amber (direkt)

  • 100 % alle Kanäle (direkt)

Alternatives Netzteil

Möchte man das Lightstrip + Basisiset mit 1 m Extensions verlängern kommt man schnell an die Leistungsgrenze des originalen Netzteils, was sich in einer reduzierten Gesamthelligkeit bemerkbar macht. Möchte man dennoch die volle Helligkeit abrufen können empfiehlt sich der Einsatz eines potenteren Netzteils. Hier kommen zum Beispiel die Netzteile vom Hersteller Meanwell aus der HLG-Serie in Frage.

Als einfache Faustformel zur Bestimmung der erforderlichen Leistung gilt, 15 Watt je Meter Lightstrip. Was bei maximaler Ausbaulänge von 10 m einer Leistung von 150 W entspricht.

Folgend sind drei der HLG-Netzteile aufgeführt. Es ist ausreichend ein normales Netzteil ohne spezielle Funktionalität (Dimming) zu verwenden. Erkennbar am “A” oder gar keinem Buchstaben nach der Spannungsangabe im Typschlüssel (HGL-xxx-24A). Oftmals werden aber auch dimmbare Versionen bei Amazon günstiger angeboten, als das nicht dimmbare Modell gleicher Leistung (z.B. das HLG-100-24B).

Die konkrete Auslegung eines Netzteiles und dessen Anschluss wird im eigenen Artikel, Das passende Netzteil für den Lightstrip ,näher beschrieben.

Artikel: Das passende Netzteil für den Lightstrip

Wo kaufen?

Natürlich gibt es den Lightstrip plus als Basisset oder 1 m Extension bei Amazon, doch vom Kauf hier würde ich eher Abraten, wenn nicht gerade ein Angebot oder eine Aktion läuft. Oftmals gibt es bei den bekannten Elektronik-Märkten bessere Angebote, beziehungsweise Bundles aus 2 m Basisset und Extension.

Der Vollständigkeit halber hier dennoch die aktuellen Amazon-Preise.

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Generationsfrage

Genarations
Frage

Woran erkennt man eigentlich die Generation der Hue-Leuchtmittel? Hauptsächlich bei den E27 Hue white and color Modellen führt diese Frage mitunter zu kontroversen Rätselraten. Dabei lassen sich die Generationen/Versionen mehr als einfach und vor allem Eindeutig identifizieren.

Identifikation per Modell-Id

Jedes Hue Leuchtmittel besitzt einen eindeutige Modell-Id. Diese Identifikationsnummer spezifiziert dabei das Modell, wie der Name ja auch sagt. Angezeigt, beziehungsweise ausgelesen werden kann diese ID in der Philips Hue App (App Store – Google Play).

Mit drei “clicks” zur Modell-ID. In der Philips Hue App (App Store – Google Play) lässt sich die Modell-ID über die Lampeneinstellungen und Lampeninfos anzeigen. Die Navigation dahin ist in den folgenden drei Schritten erklärt.

Im Einstellungs-Tab der Philips Hue App den Unterpunkt Lampeneinstellungen  wählen.

In den Lampeneinstellungen können zu jeder Lampe/Leuchtmittel weitere Informationen angezeigt werden, dazu das wählen.

Unter dem Punkt Modell  ist die Modell-ID des ausgewählten Leuchtmittels abzulesen.

Modell-ID

Erste Generation der “Hue color and white”. Einfache Farbdarstellung im Gamut B.

Zweite Generation der “Hue color and white”. Gesteigerte Leuchtkraft zur ersten Generation. Einfache Farbdarstellung im Gamut B

Dritte Generation der “Hue color and white”. Erweiterte Farbdarstellung im Gamut A.

Vierte Generation der “Hue color and white”. Reduzierte Leistungsaufnahme zur dritten Generation, bei gleichbleibender Helligkeit. Erweiterte Farbdarstellung im Gamut C.
Die verschiedenen Modelle (LCT014, LCT015 und LCT016) haben alle samt die selben technischen Daten und können daher alle als “Generation 4” benannt werden.

Fremdhersteller und DIY

hue extended

Das Philips Hue-System erfreut sich immer größerer Beliebtheit. Was die Ansteuerung, beziehungsweise die Einbindung in andere Smart-Home Umgebungen betrifft, ist das System, durch die offenen API, nahezu Benchmark. Auch was die Integration von Hardware “fremder Hersteller” anbelangt ist das System nicht vollständig geschlossen. So lassen sich auch Leuchtmittel anderer Hersteller mit der Hue Bridge koppeln.

  • Osram Lightify

    Gerade im Outdoorbereich beliebt. Osram bietet hier mit den Gardenspots und den Lightify Outdoor Flex LED Streifen Produkte mit IP6x Klassifizierung an.

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  • Innr

    Innr bietet ein breites Spektrum weißer und farbiger Leuchtmittel in den gebräuchlichsten Bauformen an. Die Preise liegen zum Teil weit unter denen von Philips.

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  • Ikea TRÅDFRI

    Mit der TRÅDFRI Serie bringt Ikea Hue-Kompatible Leuchtmittel im Low-Budget-Bereich auf den Markt. Neben den bekannten Bauformen bietet Ikea überdies auch LED Panels in der TRÅDFRI Serie an.

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Hue Kompatibilität zum Nachrüsten

Die einfachste Lösung um Hue-Kompatibilität nachzurüsten ist sicherlich der schaltbare Osram Smart+ Plug, mit welchen sich zum Beispiel einfache Steh- oder Tischlampen mit Netzstecker erweitern lassen. Allerdings werden auch einzelne Module und Controller angeboten. Womit die Möglichkeit besteht klassische nicht Smarte Lampen und Leuchtmittel Hue-Kompatibel zu machen. Anbieter dieser Controller sind zum Beispiel die Firmen Dresden Elektronik und Isolicht. Der 4-Kanal LED-Controller von Dresden Elektronik wird schon einige Jahre angeboten und dürfte den meisten bekannt sein. Isolicht bietet einen Controller mit gleichen elektrischen Daten zum Preis an, einziger technischer Unterschied ist die Bauform. Interessant ist allerdings ein weiterer Controller aus dem Hause Isolicht, der 230V Dimmaktor ZIGBEE, kompatibel mit Philips HUE® und Osram Lightify®, welcher es ermöglicht herkömmliche Glühfaden-Leuchtmittel sowie dimmbare LED Lampen mit festverbauten Netzteil in die Hue-Welt zu integrieren. Meine persönliche Vorzugsanwendung wäre darüber hinaus der Betrieb von Retro Glühbirnen im Edison-Style, dem möchte ich jedoch gerne einen eigenen Artikel gönnen.

Hue kompatible Controller

Diese drei Controller-Module lassen sich in das Hue-System einbinden und machen somit “alte” Lampen Smart
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RGBW/RGBWW Steuergerät Controller Treiber Dimmaktor Vorschaltgerät ZigBee Kompatibel 12-24 Volt für LED Stripes und Bänder
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Stand der Daten: 26. Oktober 2020 18:55

Alternativen zum original Hue Lightstrip plus

Alternativen zum original Hue Lightstrip plus

Den smarten Philips Hue Lightstrips Plus mit anderen LED-Streifen zu vergleichen ist sicherlich nicht einfach, allein schon deshalb, weil es nur sehr wenige Alternativen gibt. Ich möchte hier dennoch einen Vergleich wagen, dabei aber vorrangig die Lichtstärke betrachten und dies (in meinem Fall) nur für die RGB-Kanäle.

Der China-Strip

Wenn man nach Mehrfarb-LED-Streifen als Meterware sucht, stößt man in den meisten Fällen auf Streifen welche mit RGB LEDs der Bauform 5050 bestückt sind. 5050 steht hierbei für das Package der LEDs und bedeutet nichts weiter wie, dass die Grundfläche der LEDs 5 x 5 mm misst. Auch wenn es die 5050 LEDs in verschiedenen Leistungsklassen gibt wird auf den Strips oft eine eher ältere Version verbaut, dies lässt sich an den typischen elektrischen Daten erkennen.

Technische Daten

  • Betriebsspannung

    24 Volt (DC)
  • Leistung

    14,4 Watt je Meter
  • Anzahl LEDs

    60 Stück je Meter
  • Segmentlänge

    100 Millimeter
Produziert werden die Strips in rauen Mengen in Fernost, zum Beispiel in China’s Silicon Valley Shenzhen. Zu uns nach Europa und Deutschland kommen sie dann auf verschiedenen Wegen, mit teils drastischen Preisaufschlägen. Beim kleinen chinesischen Leuchtreklame-Spezialisten im Laden zahlt man keine 20 Renminbi für eine Rolle mit 5 Meter RGB Strips in IP20 Ausführung, das sind umgerechnet 0,53 Euro je Meter. Im internationalen AliExpress Onlineshop liegt der Kurs bei circa einen Euro je Meter, inklusive Versand nach Deutschland. Bei eBay Deutschland finden sich Angebote mit 2,50 Euro je Meter und im hochgelobten Fachhandel kann man für das gleiche Produkt auch 18 Euro je Meter zahlen.
Die Amazonpreise pendeln sich irgend wo zwischen 5 und 10 Euro per Meter ein, wobei man hier zu diesem Kurs auch schon RGBW oder gar RGB/CW/WW Strips bekommt.

1 Euro/Meter

Testinstallation unter der Werkbank

Auf allen Fotos vom Testaufbau ist links der Standard RGB-Lightstrip und rechts der Philips Hue Lightstrip Plus montiert. Beide Strips sind parallel am selben Controller/Treiber angeschlossen, somit ist eine identische Ansteuerung sicher gestellt.
  • red

    Rot

    R: 100 %
    G: 0 %
    B: 0 %
  • Grün

    R: 0 %
    G: 100 %
    B: 0 %
  • Blau

    R: 0 %
    G: 0 %
    B: 100 %
Zum direkten Vergleich der Ausleuchtung habe ich je ein 70 cm langes Stück Lightstrip unter der Werkbank montiert.
Was sofort auffällt, der Standard RGB-Lightstrip leuchtet wesentlich homogener, man sieht kaum einzelne Lichtpunkte. Dies liegt jedoch einfach an der größeren Anzahl an LEDs je Längeneinheit. Philips verbaut auf dem Lightstrip Plus 6 RGB LEDs auf einen 33 cm Segment. Auf den Standard RGB-Strip mit LEDs der Bauform 5050 finden sich 6 Stück auf einen Abschnitt von 10 cm Länge. Der Hue Lightstrip Plus kommt damit auf 18 RGB LEDs je Meter, wohingegen der Standard-Strip mit 60 RGB LEDs je Meter Punkten kann. Man muss allerdings dazu sagen, dass sich auf den Philips Exemplar neben den RGB LEDs ja auch noch Singlecolor LEDs in den Farben Warm- bzw. Kaltweiß befinden.
Bei der Lichtstärke nehmen sich die beiden Strips so gut wie nichts. Ohne tiefere messtechnische Betrachtung kann man dies schon anhand der Fotos erkennen. Geringfügige Unterschiede gibt es bei den Farbtönen, so ist das Grün beim Hue Pendant deutlich wärmer als beim Standard-Strip.

Nicht nur preislich Interessant

Auch mit der homogenen Ausleuchtung punktet der Standard RGB Strip und ist somit in einigen Anwendungsfällen den Philips Lightstrip sogar überlegen.

Zahlen und Fakten

Standard RGB LED Strip Philips Hue Lightstrip Plus
Farbkonfiguration RGB RGB-CW
RGB LED 60 Stück je Meter 18 Stück je Meter
Lichtstrom (Herstellerangabe) 780 Lumen je Meter 800 Lumen je Meter
Leistungsaufnahme (Herstellerangabe) 14,4 Watt je Meter 11 Watt je Meter
RGB Leistungsaufnahme (Gemessen) 8,0 Watt je Meter 3,5 Watt je Meter
RGB-CW Leistungsaufnahme (Gemessen) 12,4 Watt je Meter
Native Hue-Kompatibilität nein (integrierbar per FLS-PP lp) ja
Preis 1,02 Euro je Meter (AliExpress) 21,79 Euro je Meter (Idealo)

Fazit

Wer auf eine helle weiße Festbeleuchtung und auf stimmungsvolles warmes Weißlicht verzichten kann oder auf der Suche nach homogener Ausleuchtung ist, der sollte sich aufjeden Fall mal einen Standard RGB-LED Strip ansehen.

Auch Amazon hat preislich recht attraktive Angebote rund um Hue kompatible LED Strips

  • LED Treiber

    Wichtig: Auf Hue Kompatibilität achten!

    Beim Controller (LED Treiber) ist wichtig, dass dieser kompatibel zum Hue System ist, das ist leider nicht bei jedem “ZigBee-Controller” der Fall. Außerdem muss die Spannung zum verwendeten Strip passen, zum Beispiel 24 V.
    da nicht jede Farbe seperat mit zwei Anschlüssen (Anode und Kathode) geführt wird, sondern einer der Anschlüsse zusammen gefasst wird, ist darauf zu auchten das die Konfiguration zum Controller passt. Unterschieden wird hier zwischen der geläufigen Common Anode Konfiguration (CA) und Common Cathode (CC).
  • Strip

    Meine Empfehlung: 24 V

    Strips gibt es in verschiedenen Leistungsklassen, welche zum einen durch die Anzahl der LED je Meter, aber auch durch die Verbauten LEDs an sich bestimmt werden. Ein grobes Vergleichsmerkmal wäre hier die maximale Leistungsaufnahme je Meter. Um den Strom und damit den Leistungsverlust auf Leitung und Kontakten gering zu halten sollte eine 24 V Version gewählt werden.
    Je nach Anwendungsfall, ist auch auf eine Teilbarkeit des Strips in entsprechenden Längen, zu achten.
  • Netzteil

    Meine Empfehlung: HLG Netzteile vom Hersteller Meanwell

    Das Netzteil muss von der Spannung zum Strip passen und genug Leistung für die angeschlossene Länge bereit stellen. So wäre bei 5 m Strip mit 14,4 W/m, in Summe also 72 W (5 m x 14,4 W/m) ein Netzteil mit 80 W ausreichend.
    Natürlich muss es kein “teures” HLG Netzteil sein, diese Geräte sind jedoch speziell für LED Beleuchtungen ausgelegt und haben alle entsprechenden Zulassungen für diesen Anwendungsfall.

Kompatible Controller

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Löten am Hue Lightstrip

Löten am
Hue Lightstrip

Mit circa 25 Euro je Meter ist der Philips Hue Lightstrip plus nicht gerade Günstig. Daher wäre es doch schön nicht benötigte Segmente (á 33 cm) an anderer Stelle wieder verwenden zu können.
Möchte man dies tun sind eigentlich nur zwei Arbeitsschritte erforderlich. Zuerst muss man den Strip so trennen, dass überhaupt die Möglichkeit besteht die Segmente wieder verwenden zu können. Dies macht man am besten mit einem Lötkolben und nicht mit der Schere, wie es Philips empfiehlt. Jeder Strip, egal ob 2 m oder 1 m ist aus einzelnen Segmenten, á 33 cm, zusammen gelötet. Die Trenn- beziehungsweise Lötstellen befinden sich direkt neben der vorgesehenen Schnittmarkierung.
Der zweite Schritt besteht dann im Anbringen der Stiftleiste, für den Anschluss in Richtung Controller oder der Buchsenleiste für die dem Controller abgewandte Seite.

Trennen der Segmente

Der Lötvorgang sollte möglichst zügig durchgeführt werden, so lassen sich etwaige Hitzeschäden am Strip vermeiden.
Durch die gestufte Auflage kann man sicher stellen, dass auf den Strip keine unnötige Kraft wirkt, welche im schlimmsten Fall zur Ablösung der heißen Kupferbahnen führen könnte.

Löten – Wie und wommit?

Sicher kann man über das Löten Seiten, wenn nicht gar Bücher schreiben, was hier ganz sicher den Rahmen sprengen würde. Dennoch möchte ich kurz auf ein paar wichtige Grundlagen eingehen.

Zuerst einmal benötigt man das richtige Werkzeug und Material um saubere und ordentliche Lötverbindungen herstellen zu können. Ein aufgeräumter Arbeitsplatz mit heller Beleuchtung fördert entspanntes Arbeiten.

Lötstation

Werkzeug ist natürlich der Lötkolben selber, doch was für einen nimmt man als Hobbybastler? Meine Empfehlung geht hier klar weg, vom einfachen Baumarkt-Gerät mit direkten 230 V Anschluss, was eher an Werkzeug für den Dachdecker erinnert. Doch auch mit einer no-Name Lötstation mit utopischer Leistungsangabe kann man schnell in die Verzweiflung geraten. Schlüsselmerkmale einer guten Lötstation/Lötkolben sind eine schnelle und genaue Temperaturregelung, einhergehend damit sind ein leistungsstarkes Heizelement im Kolben und eine gut angekoppelte Lötspitze. Nur so kann sichergestellt werden, dass an der Lötstelle immer die korrekte Temperatur ankommt. Für eine Station welche diese Eigenschaften vollumfänglich erfüllt muss man jedoch 100 Euro investieren. Meine absolute Empfehlung ist hier die ERSA Analog 60. Dieses Modell war auch meine erste Lötstation, welche mir heute, nach über 19 Jahren, noch immer treue Dienste leistet und hauptsächlich mobil zum Einsatz kommt.

Lötspitze

Neben dem Lötkolben ist die Lötspitze von maßgeblicher Bedeutung für akkurate Resultate. Wie oben schon erwähnt muss sie von hoher Qualität sein, sodass die bereit gestellte Wärme schnell zur Lötstelle geleitet werden kann. Zudem muss sie sich gut mit Lötzinn benetzen lassen. Um ausreichend Lötzinn aufnehmen zu können empfiehlt sich der Einsatz einer Spitze in Meißelform, vergleichbar mit der Form eines Schlitzschraubendrehers. Standard-Spitze beim genannten der genannten Analog 60 ist eine ERSADUR Dauerlötspitze meißelförmig 2,2 mm, welche uneingeschränkt zu empfehlen ist. Da Reinigung mit wasserbenetzen Schwämmen immer mit Korrosion verbunden ist. Sollte zur Reinigung von Dauerlötspitzen ein Trockenschwamm (Metallwolle) bevorzugt werden.

Lötzinn

Nachdem die Werkzeugfrage geklärt ist, geht’s mit dem Material weiter. Wobei man hier nur eins braucht – das richtige Lötzinn. Doch was ist „richtiges Lötzinn“? Richtig in der Elektronik aber auch beim reinen Verarbeiten von Steckern und Leitungen ist ein Lötzinn, welches nach dem Lötvorgang keine korrosiven Rückstände hinterlässt. Im Fachchargon wird dies meist mit dem Zusatz „no clean“ bezeichnet. Zudem hat man im Hobbybereich noch die Möglichkeit zwischen bleihaltigen und bleifreien Lot zu wählen. Lot mit Bleianteil hat bessere Fleißeigenschaften und eine geringere Schmelztemperatur, beides Eigenschaften die einem Löt-Anfänger die Verarbeitung erleichtern. Ein typisches Lötzinn für den Hobbyeinsatz ist die Legierung Sn60Pb39Cu1, welche neben Zinn und Blei auch Kupfer, für die Verbessrung der elektrischen und thermischen Eigenschaften, enthält.

Lötvorgang

Der Lötvorgang an sich beginnt immer mit der Reinigung der Lötspitze. In den meisten Fällen ist es danach vom Vorteil, die Spitze wieder mit etwas frischen Zinn zu benetzen. Möchte man nun etwas ablöten muss die Lötstelle entsprechend erwärmt werden, um die Wärmeleitung zu verbessern kann man bei der Erwärmung noch frisches Lötzinn zuführen. Sobald das Zinn aufschwimmt können die Lötpartner getrennt werden. Beim verbinden zweier Lötpartner verhält es sich ähnlich. Meist ist es ratsam beide Partner einzeln zu verzinnen, ruhig auch mit etwas mehr Zinn. Die Partner können dann zusammen geführt werden und unter kurzer Wärmeeinbringung verlötet werden.
Abschließend sei zu sagen, Löten ist sicher eine Übungssache und man sollte bei den ersten Versuchen nicht gleich top Ergebnisse erwarten. Bevor man sich ans offene Herz wagt, kann man ruhig erstmal versuchen ein paar alte Kabel sauber zusammen zu löten.

Löttemperatur

Die Frage nach der korrekten Löttemperatur kommt oft. Ich würde hier allerdings keinen fixen Wert nennen. Zum einen sind „einfache“ Lötstationen keine hochgenauen Temperaturregler und zu anderen Hängt die Temperatur stark vom eingesetzten Zinn sowie den Lötpartnern selbst ab. Mit etwas Gefühl merkt man recht schnell ob die Temperatur passt. Fließt das Zinn nicht schön auf oder die Oberfläche bleibt rau ist das ein Indiz für zu wenig Temperatur. Verkocht das Flussmittel oder gar das Lötzinn selber ist die Temperatur zu hoch. Hat mein einen regelbaren Lötkolben kann man mit 350 °C anfangen, seine „eigene Löttemperatur“ zu finden.

ERSA Lötstation Analog 60 60 Watt
ERSA Lötstation Analog 60 60 Watt
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Stand der Daten: 26. Oktober 2020 08:11
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Ersa ERSADUR Dauerlötspitze LeadFree gerade meißelförmig 2, 2 mm 0832CDLF
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Stiftleiste Anlöten

Stiftleiste zuerst an einem Pin anlöten, hierbei sollte sowohl der Pin an der Leiste als auch das Lötpad am Strip im Vorfeld mit Zinn versehen werden. Sollte das anlöten beim ersten mal nicht klappen (z.B. schief angelötet) so ist es einfach die Stiftleiste wieder zu entfernen und den Vorgang zu wiederholen.
Im Anschluss die Leiste durch Anlöten des letzten Pins fixieren, gegebenen Falls kann die genaue Position der Leiste, durch erneutes aufschmelzen der Lötstelle am ersten Pin, nochmals korrigiert werden. Danach die restlichen Pins fertig verlöten

Buchsenleiste Anlöten

Buchsenleiste zuerst an einem Pin anlöten, hierbei sollte sowohl der Pin an der Leiste als auch das Lötpad am Stripe im Vorfeld mit Lötzinn versehen werden. Sollte das anlöten beim ersten mal nicht klappen (z.B. schief angelötet) so ist es einfach die Buchsenleiste wieder zu entfernen und den Vorgang zu wiederholen.
Im Anschluss die Leiste durch Anlöten des letzten Pins fixieren, gegebenen Falls kann die genaue Position der Leiste, durch erneutes aufschmelzen der Lötstelle am ersten Pin, nochmals korrigiert werden. Danach die restlichen Pins fertig verlöten.

Hinweis zu den Leisten

Ein übliches Maß in der Elektronik ist 1/10 Zoll oder auch 2,54 mm. Sucht man jetzt nach Stift- oder Buchsenleisten findet man vorranging welche mit eben einem Raster von genau diesen 2,54 mm.
Für die Lightstrips plus benötigt man allerdings Leisten mit einem Rastermaß von 2,0 mm!
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sourcing map 10 Stück 1x40 Pin 2,0 mm Rastermaß Einreihige Leiterplatten Stiftleisten
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Stand der Daten: 26. Oktober 2020 08:11
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TOOGOO(R) 10 Stueck 1 x 40 Pin 2.0 mm Abstand Einreihige Gerade Kupplung Stiftleiste Streifen
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ELV No-Clean Lötzinn bleifrei Sn99Cu1+ML, 1.5 mm, 100 g
ELV No-Clean Lötzinn bleifrei Sn99Cu1+ML, 1.5 mm, 100 g
16,95 EUR
 
 
Stand der Daten: 26. Oktober 2020 08:11

Verbindungskabel

Mit den selben Stift- und Buchsenleisten können natürlich auch Verbindungskabel hergestellt werden. Hier kann man zum einen Flachbandkabel oder aber auch Rundkabel verwenden. Sogar konventionelles Netzwerkkabel eignet sich dafür.


Weiterführende Links

  • Philips Hue – Gruppe

    HIER DREHT ES SICH ALLES RUND UM DAS PHILIPS HUE SYSTEM.

    Facebook-Gruppe über das Philips Hue System sowie kompatible Soft- und Hardware.

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  • Reichelt Elektronik

    Elektronik, PCs, Hardware, uvm. bei reichelt elektronik – Technik verbindet.

    Eine günstige Bezugsquelle für die im Artikel beschriebenen Stift- und Buchsenleisten.

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